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Dahme-Spreewald Grundschule wird vierzügig
Lokales Dahme-Spreewald Grundschule wird vierzügig
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04:10 01.09.2016
Der sogenannte Riegel steht im Zentrum der Planungen Quelle: Voigt
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Eichwalde

Eichwaldes Bevölkerung verjüngt sich immer mehr. Grundschule, Hort und Kitas platzen bald aus allen Nähten. Im Rathaus wird seit einem Jahr intensiv an Lösungen gearbeitet. „In diesem Schuljahr kommen vier neue Klassen hinzu. Das gab es noch nie in Eichwalde, bisher waren es zwei beziehungsweise drei Klassen“, sagt Hauptamtsleiter Steffen Käthner. Er betont, dass die Kinderzahlen sich ganz anders entwickelten, als man ursprünglich angenommen habe. Insgesamt 17 Klassen gibt es im Schuljahr 2016/2017. Im nächsten Schuljahr werden es 18 sein und ein Jahr später sogar 19. Dem stehen derzeit 15 Klassenräume gegenüber. „Wir haben das Problem erst einmal damit gelöst, dass wir Fachräume zusammengelegt und so zwei weitere Klassenräume gewonnen haben“, erläutert der Hauptamtsleiter.

Mehrere Lösungsvorschläge

Er verweist darauf, dass die letzte Schulerweiterung 2008 erfolgte. Damals entstanden drei neue Klassenräume und der Hort wurde auf 164 Plätze erweitert. Mittlerweile ist der Bedarf auf 250 Hortplätze angewachsen. „Wir haben schon vor drei Jahren angefangen Klassen- und Horträume doppelt zu nutzen. Das heißt, vormittags ist die Schule drin und nachmittags der Hort“, sagt Käthner. Diese Betriebserlaubnis gelte noch vier Jahre. Der Hauptamtsleiter hofft jedoch, dass schneller Abhilfe geschaffen werden kann.

Hauptamtsleiter Steffen Käthner stellt die Varianten vor. Quelle: Voigt

Es seien mehrere Lösungsvarianten erarbeitet worden, so Käthner. „Da immer wieder neue Fragen in den Ausschüssen und bei den Gemeindevertretern auftauchten, haben wir Workshops ins Leben gerufen, wo wir mit sachkundigen Bürgern und Gemeindevertretern beraten.“ Er bezeichnet die Thematik als sehr komplex, da neben der Schule und dem Hort auch die Kita betroffen ist.

Schule oder Hort ziehen in den Riegel

Eine große Rolle spielt der sogenannte Riegel der Grundschule. Ein Gebäudeteil, das auf Stelzen steht und parallel zur Stubenrauchstraße verläuft. Ob Schule oder Hort in den Riegel einziehen, davon sind die Lösungen abhängig.

Die Vorzugsvariante sah laut Käthner zuerst so aus, dass rechts neben dem Hort ein zweigeschossiger Erweiterungsbau entsteht. Dort könnte auch die Schulmensa einziehen, die sich momentan gegenüber in der Villa „Mosaik“ befindet. Mit dem Auszug der Mensa könnte die Kita, die ebenfalls in der Villa „Mosaik“ ist, erweitert werden.

Schulneubau ist wahrscheinlicher

Nun hätten sich aber die Förderrichtlinien geändert. Es sei wahrscheinlicher, dass für einen Schulneubau Geld fließt. Dann würde der Hort in den Riegel ziehen und hinter der Schule eine zweigeschossige Erweiterung erfolgen. „Für den Schulbau fehlt uns der Platz. Wir müssen vom Nachbarn was dazu kaufen“, so Käthner. „Der Eigentümer ist gesprächsbereit.“ Beide Varianten haben eine Bruttofläche von je 1250 Quadratmetern. Möglich sei auch, das Schulgebäude aufzustocken. Da dieses aber dazu statisch nicht geeignet ist, müsste die dritte Etage auf Stelzen stehen. „Das ist die teuerste und aufwändigste Variante.“ Aber wenn der Flughafen die neue Lüftungsanlage für die Schule fördere, sei das auch eine attraktive Lösung.

Zurzeit schreibt die Flughafengesellschaft die Planungsleistungen aus. Käthner hofft, dass die Gemeindevertreter bis Ende des Jahres eine Entscheidung treffen. Die Bauarbeiten könnten dann frühestens Ende 2017 beginnen.

Von Heidrun Voigt

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