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Dahme-Spreewald Grundstein der Fontane-Höfe gelegt
Lokales Dahme-Spreewald Grundstein der Fontane-Höfe gelegt
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05:08 22.09.2017
Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos), berichtete bei der Grundsteinlegung von Entwicklungsplänen für Neu-Schönefeld. Quelle: Oliver Becker
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Schönefeld

Für knapp 70 Millionen Euro entstehen in Neu-Schönefeld in der Theodor-Fontane-Allee zwölf viergeschossige Gebäudekomplexe mit insgesamt 334 Mietwohnungen und einer Gesamtwohnfläche von 22 400 Quadratmetern samt Tiefgaragen- und Außenstellflächen für Pkw. Das Projekt ist eines der größten privaten Mietwohnungsbauprojekte Brandenburgs. Ende Juni war bereits der erste Spatenstich im Beisein von brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) begangen worden. Am Donnerstag trafen sich Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos), Gemeindevertreter und der Vorstand der Deutschen Immobilien Entwicklungs AG (DIE) zur Grundsteinlegung. Feierlich wurden die Zeitkapsel versenkt, sowie ein Meilenstein mit Informationen zum Namensgeber Fontane und dem Bauherren enthüllt.

Die erste Baugrube ist bereits ausgehoben, Arbeiten am Fundament laufen. Bis Ende 2019 sollen die Wohnungen fertiggestellt sein. „Gebaut werden Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen in unterschiedlichen Größen bis zu knapp 100 Quadratmetern“, sagte Walter Hagemann, Sprecher von DIE. „In erster Linie sind das Wohnungen für Familien, darunter sind aber auch kleinere für Singles“, sagte Hagemann. Der Mietpreis soll bei 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen.

Die erste Baugrube der Theodor-Fontane-Höfe ist bereits ausgehoben. Arbeiten am Fundament laufen. Quelle: Oliver Becker

Tausende Zuzügler erwartet

Die Region boomt. Mit Blick auf die nahende BER-Eröffnung erwartet die Gemeinde tausende Zuzügler aus dem gesamten Bundesgebiet. Um der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum und Gewerbe gerecht zu werden, unterstützt das Rathaus solche Großprojekte. „Es ist ein großer Tag für Schönefeld. Dafür haben wir lange gekämpft“, sagte Haase. Der Bürgermeister hat klare Vorstellungen von der Zukunft Neu-Schönefelds: „Wo heute noch Lehm und Buschwerk sind, werden bald 35 000 Menschen wohnen und arbeiten. Deshalb plant die Gemeinde eine neue Kita für 570 Kinder mit einer Mensa und einem Dachspielplatz, ein dreizügiges Gymnasium und eine weitere Sporthalle, einen Spielplatz und eine Veranstaltungshalle mit bis zu 4000 Plätzen“, so der Bürgermeister. Der Bau der Halle ist bereits europaweit ausgeschrieben. „Mit den 2000 Wohnungen und 45 000 Quadratmetern für Gastronomie, Handel, Hotels und Dienstleistung entsteht hier eine neue Stadt“, so Haase weiter. Um die neuen Wohnquartiere und Einwohner an die City Berlin anzuschließen, engagiert sich das Gemeindeoberhaupt für den Ausbau der Berliner U-Bahnlinie 7 von Rudow nach Schönefeld.

„Das Besondere an diesem Bauprojekt ist, dass hier Mietwohnungen und keine Eigentumswohnungen errichtet werden“, sagte Chris Halecker (Linke), Baudezernent des Landkreises Dahme-Spreewald. „Alles was den Verkehr in und um Schönefeld entlastet und den Verkehr von der Straße herunternimmt, ist gut“, sagte er mit Blick auf den gewünschten U-Bahnausbau.

Das Unternehmen DIE plant unterdessen weitere Bauprojekte in Schönefeld – darunter die Sonnenhöfe im Sternenviertel mit 559 Mietwohnungen und zwei Bürogebäuden.

Von Oliver Becker

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