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Dahme-Spreewald Grundstein für den Rosenanger
Lokales Dahme-Spreewald Grundstein für den Rosenanger
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17:14 06.04.2018
Projektleiter Ralf Scharruhn versenkt die Kassette in den Grundstein. Vizebürgermeister Marc Anders (2. v. l.) nahm für Uwe Malich an der Zeremonie teil. Quelle: Gerlinde Irmscher
Wildau

Die Straßen heißen Veilchenweg, Wiesenring, Wildbahn und Magnolienweg. Und so sehen sie auch aus. Das Wohngebiet Röthegrund II an der Miersdorfer Straße in Wildau mit hübschen Einfamilienhäusern und den Mehrfamilienhäusern ist ein idyllisches grünes Fleckchen am Stadtrand. Nun wird hier nach zwanzig Jahren die letzte große Baulücke gefüllt. Am Freitagnachmittag wurde am Blumenkorso der Grundstein für das Bauvorhaben „Am Rosenanger“ gelegt. Für Bürgermeister Uwe Malich (Linke) ist es ein wegweisendes Projekt. „Eine Urbanität wird entstehen, wie wir sie noch nicht haben“, sagte er bei dem kleinen Festakt am Rande der riesigen Baugrube.

Im Grünen: Im Rosenanger sollen auch 14 Reihenhäuser gebaut werden. Quelle: Bauwert AG

Auf 14 000 Quadratmetern entstehen hier 112 Mietwohnungen, 59 Eigentumswohnungen, 14 Reihenhäuser und 150 Tiefgaragenplätze. Modern, städtisch und von besonderer Qualität sollen die bis zu fünfgeschossigen Bauten sein, die sich mit roten Dächern und Klinkerleisten zugleich an der märkischen Bautradition orientieren würden, so der Investor, die Bauwert AG aus Berlin.

Wasser, Grün und berlinnah – Wildau ist ein idealer Standort

Vorstand Jürgen Leibfried schwärmte in seiner Ansprache vom „tollen Standort“ Wildau mit Wasserlage, Technischer Hochschule, Luft- und Raumfahrtfirmen sowie einer hervorragenden Infrastruktur. Diese Vorzüge seien für das Berliner Unternehmen ausschlaggebend gewesen, erstmals vor den Toren der Hauptstadt ein Projekt in Angriff zu nehmen. Das Vereins- und Sportangebot, die Schulen und Kitas sowie das A10-Center überzeugten Bauwert ebenfalls. „Wir hoffen, dass wir Positives bewirken in Wildau“, sagte Leibfried. Knapp 60 Millionen Euro werden investiert. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 vorgesehen.

Im Vergleich zu Berlin günstige Preise

„Wir haben uns viel angeschaut, aber Wildau hat uns total begeistert“, sagte der Leiter Investment bei Bauwert, Henning Hausmann der MAZ. Er verwies darauf, dass auch die Preisentwicklung in Berlin ein Grund für den Schritt ins Umland gewesen ist. Mit Quadratmeterpreisen zwischen 3700 und 4350 Euro sind die neuen Wildauer Rosenanger-Wohnungen zwar alles andere als billig. Im Vergleich zu Berlin sei das jedoch fast schon preiswert, so Hausmann. Die Mietwohnungen sind bereits an ein Schweizer Versicherungsunternehmen verkauft worden.

Es gibt schon erste Reservierungen

Die Vermarktung der Eigentumswohnungen durch die Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH läuft jetzt an. Erste Reservierungen soll es bereits geben. Für Bürgermeister Uwe Malich ist das Bauvorhaben nicht aus architektonischer Sicht von großer Bedeutung. „Wir haben seit Jahren Wohnungsmangel. Wenn wir das Angebot verbessern, haben wir bessere Chancen, Fachkräfte nach Wildau zu bekommen“, sagte er. Dass einmal rund 400 Neu-Wildauer im Rosenanger wohnen werden, stelle die Stadt zugleich vor Herausforderungen. So müssten die Kapazitäten der Schulen und Kitas erweitert werden.

Für Wildau klopfte Vize-Bürgermeister Marc Anders mit auf den Grundstein. Die künftigen Rosenanger-Bewohner werden übrigens stets die große Industriegeschichte Wildaus vor Augen haben. Im Blumenkorso, direkt vor der Baustelle, liegt eine tonnenschwere Kurbelwelle als Denkmal.

Von Frank Pawlowski

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