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Schulzendorf Grundsteinlegung

Grundsteinlegung für die neue Kita in Schulzendorf. Spätestens im März nächstes Jahr soll sie eröffnen. 70 neue Kitaplätze entstehen. Rund 600 000 Euro an Fördermitteln wurden in Aussicht gestellt. Für Kita und neuen Hort will die Gemeinde einen Kredit von rund 2,3 Millionen Euro aufnehmen.

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Joachim Kolberg (M.) zusammen mit Markus Mücke und Jörg Sonntag bei der Kita Grundsteinlegung

Quelle: Oliver Becker

Schulzendorf. Am Montag wurde die Grundsteinlegung für die neue Kita in der Ernst-Thälmann-Straße in Schulzendorf feierlich begangen. Rund zwei Millionen Euro kostet der Bau, in dem im nächsten Jahr 70 neue Kitaplätze entstehen sollen – davon 35 für Kinder unter und 35 für Kinder über drei Jahren. Knapp 600 000 Euro an Fördermitteln kommen von der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Parallel zur Kita wird der Hort erweitert. Für beide Bauprojekte will die Gemeinde einen Kredit in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro aufnehmen, davon 750 000 Euro für die Kita.

Bau liegt im Zeitplan

Bei der Grundsteinlegung wurde eine Schatulle mit Zeitdokumenten in das Fundament eingelassen – darunter Euromünzstücke, eine aktuelle Zeitung, Bauzeichnungen des Projekts sowie der Gemeindekurier samt Kita-Beschluss. „Mit dem Kitaneubau werden die Kinder ein sicheres Gebäude haben. Wir hoffen, dass die Kita uns viele Jahre die Möglichkeit bietet, unsere Kinder zu betreuen“, sagte Schulzendorfs Bürgermeister Markus Mücke (parteilos).

„Das Fundament ist fertig. Bei der Kita sind wir im Zeitplan“, sagte Bauverwaltungschef Jörg Sonntag. Im März nächsten Jahres soll sie spätestens eröffnen. Allerdings könne sich „immer noch etwas verschieben.“ Die Bauverzögerung Ende letztes Jahr sei wieder wett gemacht. Der ungünstige Baustart im Winter sei der Fördermittelbeschaffung geschuldet gewesen, was den Zeitplan diktiert hätte.

Ein Kredit ist wirtschaftlicher

„Für Kita und Hort wollen wir einen Kredit aufnehmen, obwohl wir eine Rücklage haben, die uns die Finanzierung erlaubt“, sagte Mücke. Derzeit seien aber die Zinsen so niedrig, dass ein Kredit wirtschaftlicher sei. Die Darlehensaufnahme muss noch von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Neben den bereits in Aussicht gestellten Fördermitteln für die Kitaplätze für die unter Dreijährigen, will das Rathaus weitere Fördermittel beantragen, die es seit einem Bundestagsbeschluss auch für im Bau befindliche Kitas gebe.

„Die Kreditaufnahme ist nur noch eine Formsache“, sagte Joachim Kolberg (CDU). Schon im letzten Finanzausschuss hätten die Mitglieder eine Empfehlung an die Gemeindevertretung abgegeben. „Lieber nehmen wir jetzt einen Kredit auf, als irgendwann, wenn die Zinsen wieder gestiegen sind“, sagte Kolberg. Das Geld aus der Rücklage solle besser für einen künftigen Schulneubau verwendet werden, wenn die Zinsen hoch seien. „Auf diese Weise haben wir für alle Bauprojekte die günstigste Variante“, sagte er.

„Ich kritisiere, dass die Gemeinde vorher nie Überlegungen angestellt hat, wie die Kitabezahlung geregelt wird. Über die Art der Finanzierung wurde in der Gemeindevertretung bisher nicht gesprochen“, sagte Herbert Burmeister (Linke).

Von Oliver Becker

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