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Dahme-Spreewald Grundsteinlegung für das Rossmann-Haus
Lokales Dahme-Spreewald Grundsteinlegung für das Rossmann-Haus
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07:13 06.10.2017
Bürgermeister Lutz Franzke, Jasmin Maure und Richard Frey von Rossmann sowie Bauleiter Ulrich Kannenberg (v. l.) im Container mit der Kassette für den Grundstein. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Es hat lange gedauert, aber inzwischen sind die Baufortschritte in der Karl-Marx-Straße unübersehbar. Für das Rossmann-Haus ist am Donnerstag feierlich der Grundstein gelegt worden. Der starke Regen um die Mittagszeit sorgte dafür, dass sich die Gäste im Baucontainer versammelten. Dort wurden eine aktuelle MAZ, eine Rossmannzeitschrift sowie einige Münzen in die Metallkassette gesteckt. Sie wird später in den Boden des Gebäudes eingelassen. „Das wird ein ansehnliches Objekt“, versprach Projektleiter Richard Frey den Rathausmitarbeitern und Stadtverordneten, die zu der kleinen Feier gekommen waren.

Die Erdarbeiten werden in wenigen Tagen abgeschlossen sein, dann kann der Hochbau beginnen. Quelle: Frank Pawlowski

In den kommenden Tagen sollen die Erdarbeiten beendet sein, der Hochbau beginnt. Das dreigeschossige, elf Meter hohe Wohn- und Geschäftshaus beherbergt einen Rossmann-Drogeriemarkt, zehn Wohnungen sowie zwei kleine Geschäfte, außerdem gibt es eine Tiefgarage. Die MAZ-Lokalredaktion wird dort künftig ebenfalls ihren Sitz haben. Die Rossmann-Gruppe investiert laut Frey mehrere Millionen Euro in den Neubau, der auch für den Bauherrn etwas besonderes ist. „Das Projekt sticht aus unseren Standard-Vorhaben heraus“, sagte Frey. Die Nachfrage nach den Wohnungen sei bereits enorm, wie Jasmin Maure von Rossmann-Immobilien berichtete. Es sind fünf Wohnungen mit Größen von 45 bis 50 sowie fünf Wohnungen mit jeweils rund 80 Quadratametern geplant. Die Nettokaltmiete soll zirka zehn Euro pro Quadratmeter betragen. Die beiden kleinen Geschäfte sind noch nicht vergeben.

Richard Frey (l.) und Lutz Franzke legen die Kassette in den Grundstein. Quelle: Gerlinde Irmscher

Richard Frey wies darauf hin, dass sich für den Ausbau noch regionale Firmen melden können. Auch die Hausmeister-Dienstleistungen will Rossmann in der Region vergeben. Mit der Hochbau Königs Wusterhauen GmbH ist bereits ein ortsansässiges Unternehmen maßgeblich verpflichtet worden. Frey lobte die sehr gute Zusammenarbeit, auch mit dem Architektenbüro Höhlich & Schmotz aus dem niedersächsischen Burgdorf, unweit vom Rossmann-Stammsitz in Burgwedel. „Bis jetzt haben wir nur gute Erfahrungen gemacht.“

Fassadenansicht des Wohn- und Geschäftshauses. Quelle: Rossmann

Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) nannte die Rossmann-Gruppe einen verlässlichen Partner, der die angekündigten Planungen umsetze, insbesondere den Wohnungsbau. Er glaubt, dass der große Rossmann-Markt mehr Besucher in die Innenstadt locken wird. „Ich gehe davon aus, dass es positive Nebeneffekte für die anderen Händler in der Bannhofstraße geben wird“, sagte er. Um das benachbarte Konsum-Kaufhaus, das im Erdgeschoss ein großes Drogeriesortiment hat, ist ihm nicht bange. Der Kosum habe ihm versichert, dass man sich auf die künftige Konkurrenz eingestellt habe.

Das Rossmann-Haus sollte schon Ende dieses Jahres fertig sein. Behördliche Auflagen und die schwierige Baufirmensuche verzögerten den Baustart. Auf dem Grundstück befanden sich früher das Rathaus und ein Saal. Diese Gebäude wurden vor zwei Jahren abgerissen.

Von Frank Pawlowski

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