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Dahme-Spreewald Grundwasser wird abgesenkt
Lokales Dahme-Spreewald Grundwasser wird abgesenkt
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02:16 18.03.2018
Grundwasser muss abgesenkt werden, ein Teil wird über oberirdische Wasserleitungen in den Zeuthener See geleitet. Quelle: Jörg Levermann
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Eichwalde

In den nächsten Wochen bekommt Eichwalde eine 2,2 Kilometer lange oberirdische Wasserleitung. Hintergrund ist der Umbau des S-Bahnhofs, der bis zum Herbst 2019 barrierefrei werden soll. Um die neue Unterführung und Rampen beiderseits des Bahnhofs bauen zu können, muss der Grundwasserspiegel abgesenkt und das Wasser zum Teil zum Zeuthener See gepumpt werden.

„Das meiste Wasser wird jedoch innerhalb des Bahnhofsumfeldes dem Grundwasser wieder zugeführt. Dies ist eine Auflage der Unteren Wasserbehörde“, erklärte Stefan Ebneth von der Firma Hölscher Wasserbau, welche die Arbeiten ausführen wird. Er informierte bei einer Informationsveranstaltung, zu der die Gemeinde eingeladen hatte, am Mittwoch in der Villa Mosaik über die Pläne. Nur wenige Anwohner waren erschienen.

Nur wenige Bürger kamen am Mittwoch zur Informationsveranstaltung in die Villa Mosaik, zu der die Gemeinde eingeladen hatte. Quelle: Jörg Levermann

Wasserleitung in 4,50 Höhe

Ab Montag wird die Leitung, von der alten Laderampe am Bahnhof ausgehend, über August-Bebel-Platz (Birkenwäldchen), Schmöckwitzer Straße, Platz am Stern, Chopinstraße, Zeuthener Straße und Friedenstraße bis zum Zeuthener See errichtet. Bis zum 27. April sollen die Bauarbeiten an der Leitung, die größtenteils in 4,50 Meter Höhe auf Stelzen geführt wird, andauern. Bleiben soll sie bis Dezember 2018. Während des Betriebs werden rund 580 Liter Wasser pro Minute zum Zeuthener See rauschen. Zwei Pumpen, eine am Platz am Stern und eine weitere im Bereich der Zeuthener Straße, halten das Wasser in Bewegung. Lärm müssen Anwohner nach Einschätzung der Experten nicht befürchten, da die Pumpen in schalldichte Container eingebaut sind.

Stützen stehen 13 Meter voneinander entfernt

Vereinzelt kann es entlang der Leitungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu geringen Einschränkungen kommen, beispielsweise dadurch, dass die Fahrbahnen etwas verengt sind. Zwischen den Stützen, die bis zu 13 Meter weit voneinander entfernt auf Betonsockeln stehen werden, könne jedoch geparkt werden. Sorgen machten sich einige Anwohner über die Parkplatzsituation am Bahnhof. Durch die Baustelle ist das Angebot für Berufspendler während der Bauarbeiten stark eingeschränkt. Sie müssen auf die August-Bebel-Allee und andere angrenzende Straßen ausweichen.

Noch ist nicht sicher, ob der öffentliche Parkplatz auf dem Bahngelände nach dem Umbau des Bahnhofs weiterhin zur Verfügung stehen wird. „Wir sind im Gespräch mit der Deutschen Bahn, ob wir die Fläche als Parkplatz später übernehmen können“, sagte Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE). Der Umbau des Bahnhofs mit zwei Rampen, neuer Unterführung und einem Aufzug zum Bahnsteig kostet 8 Millionen Euro. Mit rund 1,4 Millionen Euro muss sich die Gemeinde Eichwalde an den Gesamtkosten beteiligen.

Weitere Informationen zu der Wasserleitung will die Verwaltung auf der Website der Gemeinde Eichwalde unter www.eichwalde.de im Bereich Aktuelles bereitstellen.

Von Jörg Levermann

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