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Dahme-Spreewald Güterboden wird zum Bürgerhaus
Lokales Dahme-Spreewald Güterboden wird zum Bürgerhaus
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06:15 23.11.2016
Jonas Reif, Uwe Bruns und Karl Uwe Fuchs (v. l.) taufen die Kuh hinter dem Bürgerhaus auf den Namen Beate. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Zeuthen

Kaum ist der Kulturbahnhof in Zeuthen seiner neuen Bestimmung übergeben, gibt es schon die erste Kritik. Und die richtet sich vor allem gegen eine silberne Kuh – ein Kunstwerk, das auf dem Areal steht.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion kritisierten die Gemeindevertreter der Fraktion Grüne/FDP die Eröffnung des Bürgerhauses. Für sie blieb unter anderem die Frage offen, warum ohne Beteiligung von Ausschüssen und Öffentlichkeit Geld für ein erklärungsbedürftiges Kunstobjekt – die Kuh hinter dem Bahnhof – Geld ausgegeben wurde. Um ihrer Kritik Ausdruck zu verleihen, tauften sie die Kuh auf den Namen Beate. Der Name war auf der Facebook-Seite über Zeuthen vorgeschlagen worden. „Wenn wir schon nicht wissen, wo die Kuh herkommt, dann soll sie wenigsten einen Namen haben“, sagte Jonas Reif.

Ein umstrittenes Geschenk

Die silberne Kuh ist eine Geschenk der Architektin sowie von Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). Sie soll an den ehemaligen Verladebahnhof erinnern, in dem auch lebende Tiere umgeladen wurden. Damit steht die silberne Kuh für den Wandel vom Güterumschlag zum modernen Bürgerhaus. „Beate heißt ,die Glückliche’ und ich weiß, dass die silberne Kuh dem Bürgerhaus und der Gemeinde Zeuthen Glück bringen wird“, kontert die Bürgermeisterin die Kritik der Lokalpolitiker.

Der Umbau des Güterbodens ist Bestandteil der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes im Städtebaulichen Rahmenplan. Nachdem die Gemeindevertretung im November 2014 grünes Licht für den Umbau des ehemaligen Güterbodens zu einem Kulturbahnhof gegeben hatte, wurde Ende August 2015 damit begonnen, das Haus im Rahmen des Denkmalschutzes zu sanieren und umzubauen. Die Kosten belaufen sich auf rund 975 000  Euro.

Das Haus steht allen offen

Das Bürgerhaus steht allen Vereinen sowie Bürgern für private Aktivitäten zur Verfügung. Die Gemeindevertreter können ihre Sitzungen darin durchführen. Die Gemeindevertreter genehmigten die für das Haus vorgesehene Personalstelle nicht. Die „Heimatfreunde Zeuthen“ haben jedoch erneut einen Antrag gestellt, in der Hoffnung, dass die Gemeindevertreter diesmal zustimmen werden. Durch eine Person vor Ort könne das Bürgerhaus zu einem echten Kommunikationsmittelpunkt werden, begründen sie ihren Antrag.

Von Gerlinde Irmscher

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