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Händler suchen Ideen für die Innenstadt

Königs Wusterhausen Händler suchen Ideen für die Innenstadt

Die Gewerbetreibenden der Königs Wusterhausener Innenstadt wollen die Bahnhofstraße beleben. Bei einem Treffen, zu dem die AG City eingeladen hatte, haben sie jetzt Ideen gesammelt und sich ausgetauscht.

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Wie kann man die Innenstadt beleben? Darüber diskutierten Interessierte in Hoenckes Altes Wirtshaus beim Treffen der AG City.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Es wird Zeit, dass wir aktiv werden – so lautete das Motto der Einladung, die an Händler, Gastronomen, Handwerker und Dienstleister der Innenstadt von Königs Wusterhausen ging. Eingeladen hatte die AG City. Seit dem letzten Treffen war ein Jahr vergangen. „Wir sind gefordert, selbst etwas für die Belebung der Innenstadt zu tun“, sagte Daniele Brusgatis von der AG City, Inhaberin des Musikladens in der Bahnhofstraße. Um möglichst alle mit ins Boot zu holen, wurden 65 Einladungen verschickt. Ein Großteil der Angeschriebenen kam zum Treffen ins „Hoenckes Altes Wirtshaus“. Als Vertreter der Stadt war Moritz Thiele von der Wirschaftsförderung gekommen und von Citypartner KW die City-Managerin Anja Masche.

Daniele Brusgatis moderierte das Treffen und hatte einen Fragebogen vorbereitet. Darin ging es um die Aktion Einkaufsgutschein in der Innenstadt, die Schaufensterdeko zum Schlossfest und die Sonntagsöffnung bei Aktionen in der Stadt. Es wurde auch gefragt, ob es Bedarf an einer neuen KW-Tasche gibt oder wie ist das Interesse an der Internetseite KW-City ist.

Sortimentsliste soll unangetastet bleiben

„Wir müssen etwas finden, womit wir Kunden wieder an die Innenstadt binden können“, sagte Barbara Kirschbaum von „Komma 10“. Da sei der Einkaufsgutschein ein interessantes Angebot. Wichtig sei es aber auch, das Einzelhandelskonzept der Stadt immer wieder auf die Tagesordnung zu bringen und darauf zu achten. dass die Sortimentsliste unangetastet bleibt, denn sie bestimme das Leben in der Innenstadt. „Wir müssen uns gegenüber der Stadt konstruktiv verhalten“, sagte Kirschbaum

„Wir kämpfen schon zwanzig Jahre für den Erhalt der Innenstadt und haben es bisher nicht geschafft, eine richtige Interessenvertretung hinzubekommen“, sagte Knut Sabelus. „Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir gemeinsam vor Ort sein und Geschlossenheit zeigen“, sagte der Apotheker. Da reiche es nicht, wenn bei einer Stadtverordnetenversammlung, wo es um Belange der Innenstadt geht, zwei, drei Leute sitzen – dann müssten alle vor Ort sein. Er warb für den Verein Citypartner. Darin sieht er eine gute Chance, gemeinsam etwas für die Innenstadt zu erreichen, zumal dort auch die Stadt mit im Boot ist.

Nächstes Treffen Anfang Mai

Dagmar Borchert vom Vodafone-Shop wies darauf hin, dass jeder etwas tun müsse. Und das fange durchaus schon mit der Schaufenstergestaltung an. Sie appellierte an alle Gewerbetreibenden, von sich aus einen Schritt nach vorne zu gehen.

Der Anfang ist gemacht. Das nächste Treffen ist für den 4. Mai geplant, um dann Ideen und Vorschläge aufzugreifen, die bei der Zusammenkunft gesammelt wurden.

Von Gerlinde Irmscher

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