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Dahme-Spreewald Das Servicegebäude wächst
Lokales Dahme-Spreewald Das Servicegebäude wächst
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05:52 13.09.2018
Willi Schwabe vor dem Kaiserbahnhof und dem daneben entstehenden Servicegebäude. Letzteres soll 2019 fertiggestellt werden. Quelle: Karen Grunow
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Halbe

„Ich bin begeistert von dem Fortschritt“, freut sich Peter Macky, dass es an seinem Kaiserbahnhof in Halbe endlich sichtbar vorwärts geht. Der Neubau, der als Servicegebäude direkt neben dem denkmalgeschützten Backsteinbau entsteht, ist in seinen Grundmaßen bereits gut erahnbar, allmählich können die Außenwände wachsen.

Nachdem nun zwei Jahre lang nicht wirklich viel passieren konnte, weil sich zunächst die Verkaufsverhandlungen mit der Deutschen Bahn für das Grundstück hinzogen, auf dem jetzt gebaut werden kann, und dann die – letztlich erfolgreichen – Bewerbungen für Fördergelder aus dem EU-Programm Leader doch recht aufwendig waren, sind Peter Macky und seine Mitstreiter einfach nur glücklich.

Backsteinbröckchen schaffen Verbindung

Für Willi Schwabe, Mackys rechte Hand und Motivator in Krisenzeiten, ist es ein Glück, dass die Firma Generalbau Schubert aus Cottbus im Einsatz ist, zufrieden begutachtet er deren Arbeit. „Ab Mai könnten die Innenbauarbeiten beginnen“, so Schwabe. Eröffnen will Peter Macky seinen Kaiserbahnhof mit Café im August kommenden Jahres. Der Neubau wird mit grobem Kratzputz versehen, in den als Zuschlagstoff zerschredderte Backsteine gegeben werden. Denn von Seiten des Denkmalschutzes war gewünscht, dass der Neubau sich von dem historischen Backsteingebäude des Bahnhofs abhebt.

Architekt Stefan Zappe kam deshalb auf die Idee mit den Backsteinbröckchen, die die Putzstruktur beleben und zugleich eine Verbindung zum prunkvollen Kaiserbahnhof herstellen. Der Neubau wird eingeschossig und rutscht ein wenig aus der Flucht, sodass der restaurierte alte Bahnhof grundsätzlich im Mittelpunkt steht.

Auch der Garten wird aufwendig gestaltet

Auch im Garten passiert allmählich etwas. Die renommierte Landschaftsplanerin Christa Ringkamp hatte dafür ein Konzept nach historischem Vorbild entworfen. Symmetrisch angeordnete Parterres sollen entstehen mit Rosenbüschen und Rasenflächen, außerdem eine Streuobstwiese und Kräuterbeete. Niedrige Mäuerchen und ein Holzzaun sind derzeit in Arbeit, erklärt Peter Macky. „Es ist ein teures und kompliziertes Vorhaben, über 150 Jahre später einen Garten im Stile von 1865 wiederherzustellen“, sagt er.

Für den Dezember 2019 plant er übrigens ein ganz besonderes Festmahl. Er möchte ein Diner des Kaisers im Jahre 1876 in seinem Bahnhof rekonstruieren – mit Nachfahren der damaligen Gäste. Mittlerweile, erzählt er, wurden etwa zwei Drittel dieser Nachfahren ausfindig gemacht.

Von Karen Grunow

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