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Dahme-Spreewald Hauptstadttenöre singen mit Schulzendorfer Kindern
Lokales Dahme-Spreewald Hauptstadttenöre singen mit Schulzendorfer Kindern
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00:41 13.09.2015
Die Hauptstadttenöre treten im Dezember mit den Schulzendorfer Kindern im Konzert auf. Quelle: PR / Müller
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Schulzendorf

Kaum hat das neue Schuljahr begonnen, wartet auf die Mädchen und Jungen in der Grundschule Schulzendorf eine neue Herausforderung. Die Kinder werden bei einem Konzert am 15.  Dezember die Hauptstadttenöre aus Berlin auf ihren Instrumenten begleiten. Es findet in der Schulzendorfer Mehrzweckhalle statt. „Man sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken“, sagt Schulleiter Frank Freese. Er weiß, dass die Konzerte der Schüler sehr begehrt sind. Sie finden in der Regel alle zwei Jahre statt. Bereits in der Vergangenheit sorgte die Schule durch ihre außergewöhnliche Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern für Furore. So gab es bereits gemeinsame Auftritte mit Günther Fischer, der vor allem in der DDR als Jazz-Musiker bekannt war, für viele Rock- und Popstars die Musik schrieb, selbst mit Band auftrat und heute vor allem für seine Filmmusiken bekannt ist.

Die Schulzendorfer Musikanten Quelle: Müller

„Jetzt konnten wir die Hauptstadttenöre gewinnen“, freut sich Musiklehrerin Susanne Falk-Grünes. Die drei Hauptstadttenöre, das sind Thorsten Hennig, Maik Tödter und Kim Schrader. Hennig studierte an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ klassischen Gesang bei Celestina Casapietra und Reiner Goldberg. Er hatte Engagements in vielen Großstädten Deutschlands, aber auch in Basel, Meran und Bolzano. Tödter studierte ebenfalls bei „Hanns Eisler“, wechselte hier vom Bariton zum dramatischen Tenor und sang viele Solopartien in verschiedenen Häusern, zuletzt an der Komischen Oper im „Freischütz“. Schrader ist der dritte im Bunde der „Eisler“-Absolventen, die sich zu den Hauptstadttenören zusammengetan haben. Er hatte Engagements an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und am Staatstheater in Meiningen, gastierte aber auch in Theatern in Aachen, Wiesbaden und Hamburg. Das bekannte Trio gibt es seit dem Jahr 2009.

Nun wird ein weiterer Auftritt für sie in Schulzendorf dazukommen. Sie sind es gewohnt, von Musikern begleitet zu werden. Doch ein solches Orchester hatten sie noch nicht. Denn dieses Mal werden es 400 Mädchen und Jungen sein, die die Sänger mit ihren Instrumenten begleiten. „Bei uns gibt es Streicher, Bläser und Percussionisten“, schwärmt Musiklehrerin Falk-Grünes.

Gemeinsam mit den Tenören wurden die Arrangements für die Kinder geschrieben, etwas vereinfacht, damit sie nicht überfordert werden. „Es sind ja noch Kinder, die erst anfangen, auf ihren Instrumenten zu spielen“, erinnert der Schulleiter. Gespielt werden sollen unter anderem Stücke von Ennio Morricone wie „Nella Fantasia“ oder von Johann Sebastian Bach das „Ave Maria“. Seit Beginn des Schuljahres wird geprobt. Zuerst, so Falk-Grünes, erlernen die Kinder den Rhythmus mit Body-Percussion. Das heißt, mit den Händen klopfen sie den Rhythmus auf Beine, Bauch, Brust, bis Körper und Takt eins werden. Erst dann ginge es an Noten und Instrumente. Geübt wird normalerweise nur während der Musikstunden. Aber immer mehr Kinder hätten Spaß daran, auch zu Hause ihr Instrument in die Hand zu nehmen. „Mit bekannten Musikern auf der Bühne stehen, das motiviert“, weiß die Musiklehrerin der Schulzendorfer Orchesterschüler.

Von Andrea Müller

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