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Hauptstraße wird instand gesetzt

Bauarbeiten in Krummensee Hauptstraße wird instand gesetzt

Im Schenkendorfer Gemeindeteil Krummensee beginnen in dieser Woche die Bauarbeiten für die Instandsetzung der Hauptstraße. Das Kopfsteinpflaster bleibt, wird aber geglättet, zudem entsteht ein Radweg. Die Kosten dafür belaufen sich auf 700 000 Euro.

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Die Ecke, an der die Krummenseer Dorfstraße auf die Hauptstraße trifft. Der Seitenstreifen rechts wird bald ein Radweg sein.

Quelle: Dietrich von Schell

Krummensee. Im Schenkendorfer Gemeindeteil Krummensee beginnen noch in dieser Woche Bauarbeiten. Zehn Jahre haben die Anwohner auf diesen Tag gewartet. So lange ist das Projekt bereits im Gespräch. „Die Hauptstraße und die Straße Am See werden auf ihrer gesamten Länge instand gesetzt“, informiert Schenkendorfs Ortsvorsteher Lutz Krause (Pro Bürger). „Los geht es an der Straße Am Weinberg und dann in drei Bauabschnitten weiter bis zum Bahnübergang.“

„Das Kopfsteinpflaster bleibt auf den rund 1,5 Kilometern durchgängig erhalten, nur die Schlaglöcher und Unebenheiten werden ausgeglichen“, sagt Lutz Krause. Der alte Pferdeweg neben der Straße, wie er ihn nennt, wird jedoch verschwinden und zu einem Radweg ausgebaut. Derzeit stellt der schmale Streifen, der ebenfalls durch ganz Krummensee verläuft, eine größtenteils kaum befahrbare Sandpiste dar. „Er wird von Gästen gerne zum Halten und Parken genutzt“, so Krause. Das wird nach dem Ausbau zum Radweg aber nicht mehr erlaubt sein.

Radweg wird Teil des Hofjagdweges

Dafür können Autofahrer den Streifen künftig bei Gegenverkehr als Ausweichmöglichkeit nutzen. Der Radweg wird übrigens zugleich Teil des Hofjagdwegs sein, einer Radwanderstrecke von Königs Wusterhausen nach Lübben.

Der erste Spatenstich erfolgt am Weinberg. „Um an der Anhöhe die vorgeschriebene Breite herzustellen, muss das Gebüsch an der Seite weggenommen werden“, so Krause. Der Weg wird in diesem Abschnitt auch für Fußgänger ausgewiesen. Dann trifft die Hauptstraße auf den Abzweig zur Krummenseer Dorfstraße, eine unübersichtliche Stelle, zumal wenn man mit dem Rad die Anhöhe herunterschießt. Hier werden Markierungen frühzeitig darauf hinweisen, dass die von rechts kommenden Fahrzeuge Vorfahrt haben. „Eine Zählung hat ergeben, dass täglich 1200 Autos durch Krummensee fahren und eine Unfallgefahr durchaus gegeben ist“, so Krause.

Anwohner tragen großen Teil der Kosten

Wann die Bauarbeiten beendet sind, lässt sich nicht genau sagen. „Das liegt daran, dass sich der Fortschritt nach Wetter und Baustand richtet“, so der Ortsvorsteher. Möglich, dass im Herbst 2017 schon alles über die Bühne ist. Doch die Maßnahme wurde auf zwei Jahre ausgeschrieben.

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 700 000 Euro, davon werden 450 000 Euro auf die Anwohner umgelegt, den Rest trägt die Stadt Mittenwalde. Manche Bewohner hätten sich auch einen grundhaften Ausbau der Hauptstraße mit Asphaltdecke vorstellen können, so Krause. Aber dieser Wunsch scheiterte an der Eigenbeteiligung, die in diesem Fall deutlich höher ausgefallen wäre.

Von Dietrich von Schell

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