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Dahme-Spreewald Heinrich-Heine-Straße wird ausgebaut
Lokales Dahme-Spreewald Heinrich-Heine-Straße wird ausgebaut
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04:33 18.04.2016
Die Heinrich-Heine-Straße soll als Haupterschließungsstraße flott gemacht werden. Quelle: Uta Schmidt
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Zeuthen

Obwohl die Heinrich-Heine-Straße im Ortszentrum von Zeuthen mit Einkaufsmarkt, Seniorenwohnanlage und Kita eine stark frequentierte Straße mit der höchsten Anwohnerdichte und sie zudem an den Busverkehr angebunden ist, ähnelt ihr Erscheinungsbild ohne Gehweg und mit unbefestigten Seitenstreifen bislang keiner Haupttrasse in der S-Bahngemeinde. Das soll sich in den kommenden Monaten ändern. Die Gemeindevertreter beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung die Heraufstufung der bisherigen Anliegerstraße zur kommunalen Haupterschließungsstraße sowie ein Ausbauprogramm zwischen der Schillerstraße und der Seestraße. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Straße künftig den Anforderungen als Hauptverkehrsader bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit, etwa als Schulweg, entspricht.

Vorgesehen ist der Ausbau auf einer Länge von 600 Metern mit dem Neubau der Fahrbahn und dem Bau eines einseitigen Gehweges mit bis zu 2,50 Metern Breite. Zudem stehen Grundstückszufahrten, Regenwasserableitung in den Zeuthener See sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und der Grünstreifen auf der Agenda. Die Fahrbahnbreite soll nach wie vor sechs Meter betragen, die Höchstgeschwindigkeit wird aber weiterhin auf Tempo 30 begrenzt. Vor der Kita werden 21 befestigte Parkplätze mit Parkzeiteinschränkung gebaut.

1,08 Millionen Euro im Zeuthener Haushalt eingestellt

In einer Anwohnerversammlung im Dezember wurde das Programm den Betroffenen bereits vorgestellt und diskutiert. Für Planung und Ausbau sind in den Haushaltsplänen der Gemeinde bis 2017 insgesamt 1,08 Millionen Euro eingestellt. Beim Bau einer Haupterschließungsstraße kann eine Gemeinde Fördermittel beantragen. Gemeindevertreter Michael Wolter (CDU) empfahl in der Debatte die zusätzliche Anlage eines Zebra-Streifens, damit Kinder und Senioren bei einem einseitigen Gehweg die Straße sicher queren können.

Für mehr Ordnung im ruhenden Verkehr in allen Gemeindeteilen setzte sich zudem die SPD-Fraktion ein. Sie wollte eine „Ordnungsinitiative“ mit zusätzlichen Kontrollen, der Erhöhung der Außendienstmitarbeiter und dem stärkeren Ahnden bei Parkvergehen im Wiederholungsfall anschieben. Gleichzeitig sollte eine Broschüre die Folgen des wilden Parkens unter anderem mit der Verdichtung von Grünstreifen erklären. „Seit einiger Zeit vermehrt sich in Zeuthen das ordnungswidrige Abstellen von Kfz in Parkverbotszonen, Mischverkehrsflächen außerhalb gekennzeichneter Flächen, auf Gehwegen, in Grünstreifen und Entwässerungsmulden“, heißt es in der Antragsbegründung. Dieser fand jedoch keine Mehrheit im Gemeinderat. Karl-Uwe Fuchs (FDP): „Der Antrag ist aus formellen Gründen rechtswidrig. Das Ordnungsrecht wird vom Ordnungsamt ausgeübt. Es gibt da keinen Ermessensspielraum“. Daher sei es nicht Sache der Gemeindevertreter, weitere Regeln zu schaffen.

Mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt

Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) kündige die Besetzung einer neuen Stelle im Außendienst an, mit der sich auch die Zahlen von Kontrollen nach Feierabend und an den Wochenenden erhöhen würden. „Diese Aufgabe und die Kontrollfunktion wird durch Verwaltungsmitarbeiter ausgeübt. Wir wollen aber die Bürger über Folgen wie die Verdichtung von Grünstreifen aufklären“, sagte sie. Das soll durch einen Text im Amtsblatt passieren.

Von Uta Schmidt

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