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Herbstlager der Jugendfeuerwehren

Gräbendorf Herbstlager der Jugendfeuerwehren

Vom 29. September bis 3.Oktober treffen sich die Jugendfeuerwehren des Landkreises zum inzwischen 22. Herbstjugendlager im Kiez am Frauensee.

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Die „Kleinen“ bei der Gerätekunde. Mit dabei ist Maskottchen Flori auf dem Schoß von Andreas Stumpf (r.)

Quelle: Gerlinde Irmscher (2)

Gräbendorf. Das inzwischen 22. Herbstjugendlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises findet derzeit im Kiez Frauensee statt. 292 Mädchen und Jungen von sechs bis 17 Jahren und 74 Helfer sind noch bis zum 3. Oktober im Kiez, um zu lernen, was Feuerwehrleute wissen müssen. Dabei soll aber Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Mit dabei ist auch eine Gruppe aus dem Partnerlandkreis Wolstyn.

Am Samstag kamen die Jugendlichen an. Der Tag stand ganz im Zeichen der Ausbildung. Die Gruppen absolvierten Stationen, die altersgerecht ausgelegt waren.

„Ganz schön windig da oben“, waren die ersten Worte von Pascal Plathe aus Zernsdorf, als er die 12 Meter hohe Leiter bezwungen hatte. Aber auch etwas Stolz klang in der Stimme mit. Immerhin war es das erste Mal, dass der Zwölfjährige so eine Mutprobe gemacht hat. Und er hatte auch gleich noch einen Tipp für die, die nach ihm kamen. Schwieriger sei der Abstieg und da sollte man doch lieber noch einmal über die Schulter gucken, damit man auch die Sprosse richtig trifft. Pascal nimmt das vierte Mal am Herbstjugendlager teil. „Es macht Spaß, man lernt immer wieder neue Sachen und ist viel an der frischen Luft“, sagt er zu seiner Motivation.

Kombination aus Lernen und Spaß

„Vielleich gibt es ja heute noch einen Nachtalarm“, mutmaßte der elfjährige Maximilian Broddack aus Golßen, als er mit seiner Gruppe die letzte Station mit dem Titel „Leitern“ absolviert hatte. Wie er verrät, sei so ein Ausbildungstag cool, aber mache doch ein bisschen müde.

„Das Lager der Jugendwehren ist eine gelungene Kombination aus Lernen und Spaß“, so Werner Krecker von der Freiwilligen Feuerwehr aus Lübben. Er ist nicht das erste Mal als Helfer dabei. „Wenn man ein paar Mal dabei war, kommt man immer wieder“, sagt er. Es sei einfach schön zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder dabei sind. Zudem gebe es Dinge, die die einzelnen Wehren so gar nicht organisieren können – wie zum Beispiel die Nachtübungen.

An der Station „Brennen und Löschen“ war Antonia Jahnke von der Freiwilligen Feuerwehr Selchow in Aktion. Vor der Praxis kam die Theorie. So wollte sie von den Jugendlichen unter anderem wissen, was ein Verbrennungsdreieck ist, wie viele Brandklassen es gibt und mit welchen Löschmitteln sie bekämpft werden. Die Helferin ist das erste Mal dabei. „Es ist ein bisschen anstrengend, immer die Aufmerksamkeit aller zu wecken, aber es ist lustig und macht Spaß“, meint sie.

Die Lagerleitung hat in diesem Jahr der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Renatos Welzel übernommen. „Der erste Tag ist nach Plan gelaufen“, freut er sich. „Das geht aber nur durch die zahlreichen Helfer, wo jeder Einzelne seine Baustelle hat, und zusammen kommt dann ein gutes Ergebnis raus“, betont er.

Von Gerlinde Irmscher

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