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Hinter die Kulissen geschaut

Königs Wusterhausen Hinter die Kulissen geschaut

Die Igelrettungsstation in der Erich-Weinert-Straße 9, direkt neben der Herder-Oberschule in Königs Wusterhausen lud am Freitag zum Tag der offenen Tür ein. Besucher konnten sich informieren, wie die Jugendumweltgruppe die „Waldies“ mit ihrer Leiterin Britta Herter zu kleine Igel für das nächste Frühjahr fit macht.

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Wanda und Greta (v.l.) bestaunen den kleinen Igel.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Der Achtklässler Lukas Nocke ist seit zwei Jahren bei den „Waldies“. Am Freitag, zum Tag der offenen Tür in der Igelrettungsstation, war er einer von jenen, die die Besucher durch das Außengelände führten. „Der Tag der offenen Tür ist für die Leute gedacht, die sich für unsere Arbeit interessieren, und wir freuen uns, wenn sie kommen“, begrüßte Lukas die Besucher und erklärte, dass man auf die Igel achten solle. Sie seinen ein Teil der Natur und die müsse man ja schließlich achten.

Hundefutter ist nichts für Igel

Er zeigte die zwei neuen Außenvolieren, in denen jeweils drei Boxen stehen. In jeder Box ist Platz für 20 Igel. Für die ganz kleinen Igel gibt es im Haus zusätzlich 32 Einzelboxen. „Auf keinen Fall dürfen Igel Hundefutter oder Milch bekommen“, erklärte Lukas. Antonia Bosse von der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg ist zum ersten Mal zu Gast in der Station. „Ich bin angenehm überrascht und hätte nicht vermutet, was die Mädchen und Jungen hier leisten“, erzählte sie. Im Rahmen der Umlandarbeit erhält die Igelstation von der Flughafengesellschaft eine finanzielle Unterstützung.

„Waldies“ machen ihre Arbeit mit Begeisterung

Julian Löhlein und Daniel Schwindt sind noch ganz neu bei den „Waldies“. Sie hatten den Verkauf von Marmelade, Honig, Kräuteressig und Marzipanigeln übernommen, alles Dinge, die die „Waldies“ selbst hergestellt haben. Sie sind mit Begeisterung “Waldies“ und verraten, dass es ganz viel Spaß macht, etwas für die Natur zu tun. Hannelore und Manfred Werner aus Königs Wusterhausen nutzen die Gelegenheit, endlich einmal zu sehen, wie es in einer Igelrettungsstation aussieht. „Wir sind begeistert, man sieht , dass hier viel Arbeit dahintersteckt“, so Manfred Werner.

Igel benötigen im Winter viel Futter

Um einen Igel über den Winter zu bringen, sind 50 Euro nötig. So brauchen sie pro Tag die Hälfte ihres eigenen Körpergewichtes an Futter. Dazu kommen die Kosten für eine Entwurmungskur. Daher ist die Rettungsstation auf Spenden angewiesen. Die Besucher zeigten sich großzügig, brachten Katzenfutter mit oder spendeten Geld. Igel unter 400 Gramm Körpergewicht können in der Station zum Überwintern abgegeben werde.

Info: www.igelrettung-kw.de

Von Gerlinde Irmscher

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