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Dahme-Spreewald Historischer Umzug und Party-Laune
Lokales Dahme-Spreewald Historischer Umzug und Party-Laune
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00:18 13.07.2017
Für den König (Mike Sprenger) gab es einen Tanz vom höfischen Volk und einen Auftritt der kleinen langen Kerls von der Kita „Klein und Groß“ Quelle: .
Königs Wusterhausen

Allerlei höfisches Volk, Handwerker, einfache Leute und Bauern, hoch zu Ross, in Kutschen oder auf Schusters Rappen, zogen am Sonnabend beim Festumzug zum diesjährigen Schlossfest durch Königs Wusterhausen. Allen voran Mike Sprenger als Darsteller von Friedrich Wilhelm I., der in sein Wusterhausen gekommen war, um ein Hoch auf 300 Jahre Schulpflicht, die er erlassen hatte, zu feiern. Am Vorabend vergnügte sich schon das Volk bei der Serenade in der Kreuzkirche.

Feiern wie bei Hofe: Die Besucher des Schlossfestes Königs Wusterhausen konnten im Park lustwandeln oder sich vom bunten Programm unterhalten lassen. Hier einige Impressionen

„Ich hoffe, ihr könnt alle halbwegs schreiben und rechnen“, sagte der König seinen Wusterhausenern bei der Eröffnung des Festes. Die Anwesenden konnten ihm beweisen, dass sie es können – und obendrein auch noch ein tolles Fest organisieren. Bei Programmen auf gleich drei Bühnen hatten es die Besucher, die zahlreich kamen, nicht leicht sich zu entscheiden.

Thema Schulpflicht überall präsent

Das Thema Schulpflicht war überall präsent. Auf dem Parkplatz an der Gerichtsstraße stellten sich die Schulen der Stadt vor. Von den Schülern des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums konnte man etwas über „Preußische Tugenden heute“ erfahren. Auf der Bühne am Kirchplatz präsentierte sich die Kreishandwerkerschaft unter anderem mit einem umgeschriebenen „Zauberlehrling“, in dem sich Azubi Björn Thede und Elektromeister Lutz Krause über das Verhältnis Chef und Lehrling austauschten.

Besucher begeistert

Hildegard und Klaus-Peter Hinze aus Jüterbog waren ganz begeistert. „Es war nach langer Zeit wieder einmal ein sehr schönes Fest, das wir erleben konnten“, sagte Hildegard Hinze. Sie berichtete, dass ihr besonders die Sauberkeit, die Freundlichkeit der Aufsichtskräfte und die Aktionen der Schüler gefielen.

Sidney Youngblood auf der Bühne

Irgendwie hatte es sich auch herumgesprochen, wer der Überraschungsgast am späten Abend sein würde. Und so war dann auch der Kirchplatz voll, als Sydney Youngblood die Bühne betrat. Er schaffte es, die Zuhörer vom ersten Ton an auf seiner Seite zu haben. Und kein Wunder, dass sie mit Nachdruck eine Zugabe einforderten. Die gab es dann gemeinsam mit „Disco Inferno“.

Von Gerlinde Irmscher

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