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Dahme-Spreewald Horterweiterung verschiebt sich auf nächstes Jahr
Lokales Dahme-Spreewald Horterweiterung verschiebt sich auf nächstes Jahr
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00:17 12.06.2017
Die Fertigstellung der Horterweiterung in Schulzendorf verschiebt sich um neun Wochen auf Anfang Januar 2018. Quelle: Foto: Uta Schmidt
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Schulzendorf

Die Horterweiterung an der Grundschule in Schulzendorf verschiebt sich auf Anfang nächstes Jahr. Das teilte der Bürgermeister auf der letzten Gemeindevertreterversammlung mit. Mit E-Mail vom 17. Mai hatte das Büro der Baufirma Schagemann und Schulte die Gemeinde informiert, dass der Übergabetermin am 30. November nicht mehr gehalten werden könne. Die Verzögerung der Arbeiten „ erweiterter Rohbau“ sei voraussichtlich nicht mehr aufzuholen. Die verantwortliche Firma wurde von der Gemeinde aufgefordert, alles zu unternehmen, den Verzug aufzuholen. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin wird nun um neun Wochen auf Ende Januar 2018 verschoben. Platzprobleme sind mit Beginn des neuen Schuljahres damit vorprogrammiert.

Verzögerung wegen innerbetrieblicher Probleme

„Die Baufirma konnte den Zeitplan nicht einhalten, hat innerbetriebliche Probleme, führt aber andere Gründe wie das Wetter an“, sagte Bürgermeister Markus Mücke (parteilos). Dadurch verzögerten sich die Maßnahmen aller weiteren Gewerke. „Ende Januar soll der Hort nach Auskunft der Baufirma nun fertig gestellt sein“, sagte Mücke.

Die Verschiebung des Eröffnungstermins sorgt auch bei den Gemeindevertretern der verschiedenen Fraktionen für Unmut. „Wir sind sehr unzufrieden, dass die Baufirma durch den kurzen Winter in Verzug geraten und nicht mehr in der Lage ist, das aufzuholen“, sagte Winnifred Tauche (Linke). Die Sanktionen, die dem Unternehmen auferlegt worden seien, wären viel zu gering, um Druck auszuüben. Die Baufirma solle nun in mehreren Schichten arbeiten, um die verlorene Zeit zumindest teilweise wieder aufzuholen.

Hort eröffnet erst nach Beginn des neues Schuljahres

„Scheinbar hat die Firma, die das baut, Personalprobleme“, sagte Andreas Körner (Grüne). Die Gemeinde habe immer wieder angemahnt, dass sie den Personaleinsatz erhöhen, im Mehrschichtbetrieb arbeiten müsse. Das sei jedoch nur partiell umgesetzt worden. Nun werde die Gemeinde voraussichtlich Konventionalstrafen verhängen. Körner sieht kein Versäumnis auf der Verwaltungsseite. „Es ist aber ärgerlich, dass sich das Projekt weiter nach hinten verschiebt“, sagte der Grünen-Politiker.

„Mir und anderen war klar, dass der Termin nicht zu halten ist“, sagte Joachim Kolberg (CDU). Auf bestimmte Dinge hätten die Gemeindevertreter keinen Einfluss. „Angeblich soll die Firma Probleme mit dem Baugrund, dem Aushub haben“, sagte Kolberg. Die späte Fertigstellung 2018 sei nicht gut, „weil wir den Hort brauchen – schon allein wegen der zwei Klassenräume, die im alten Trakt für die Schule zur Verfügung gestellt werden sollen“, sagte er. „Wenn das alles nicht fertig ist, bekommen wir das nicht hin. Und das Schuljahr beginnt bereits Anfang September“, sagte Kolberg. Ende Januar sei fast wieder das halbe Schuljahr um.

Von Oliver Becker

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