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Dahme-Spreewald Hortkinder müssen umziehen
Lokales Dahme-Spreewald Hortkinder müssen umziehen
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04:21 22.06.2016
Bianca Urban ist ehrenamtliche Bürgermeisdterin von Märkisch Buchholz. Quelle: Karen Grunow
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Märkisch Buchholz

Die Märkisch Buchholzer Hortkinder werden ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr in ihrem Heimatort, sondern in Halbe betreut. Das entschieden die Stadtverordneten von Märkisch Buchholz in ihrer jüngsten Sitzung. Damit stimmten sie mehrheitlich einem Vorschlag zu, mit dem Hauptamtsleiter Oliver Theel von der Verwaltung des Amtes Schenkenländchen bereits vor einigen Monaten auf die Stadtverordneten zugekommen ist.

Damals stieß diese Idee noch auf einigen Widerstand, nicht zuletzt, weil Eltern ihre Kinder gerne nach Schulschluss im Wohnort betreut sehen wollten. Doch die Halber Gemeindevertreter standen dem Vorschlag offen gegenüber und sorgten dafür, dass die Märkisch Buchholzer sich vor Ort im in der Halber Elisabeth-von-Schlieben-Grundschule untergebrachten Hort informierten. Ausstattung und Kapazität und pädagogische Möglichkeiten fanden Anklang. Als sich dann außerdem herausstellte, dass die Regionale Verkehrsgesellschaft RVS den Busfahrplan ändern wird, so dass die Verbindungen nach Märkisch Buchholz und auch Münchehofe für Schulkinder günstiger werden, schwanden bei den meisten die letzten Bedenken. „Das war eine wesentliche Rahmenbedingung für uns“, sagt die Märkisch Buchholzer Bürgermeisterin Bianca Urban (Buchholz: offen und bunt).

Mehr Aufsichtspersonen für Halber Hort

Mit der Entscheidung können in Halbe nun auch die Personalstellen entsprechend geplant werden. Die Aufstockung hat einen Nebeneffekt, wie Schenkenländchens Hauptamtsleiter Oliver Theel erläutert: Durch das Mehr an Aufsichtspersonen können zugleich mehr Räume für die Hortkinder in Halbe parallel genutzt werden. „Wir werden voraussichtlich 75 Kinder erreichen“, so Theel. Damit sei der Halber Hort voll ausgelastet, was sich bei Zuweisungen durch den Landkreis auch positiv bemerkbar machen werde. „Der Hort in Halbe ist ein Projekt, auf das wir sehr stolz sind“, sagt Theel.

Nun biete sich die Gelegenheit, für die Kita in Märkisch Buchholz eine Spezialisierung aufzubauen. Durch den Wegzug der Hortkinder entstehen zusätzliche Plätze für Krippe und Kindergarten. Derzeit besuchen noch zehn Märkisch Buchholzer Kinder den Hort in ihrem Heimatort. Weitere wurden bereits in den vergangenen Wochen von ihren Eltern nach Halbe umgemeldet. Dass die pädagogische Arbeit für die Hortkinder in der Märkisch Buchholzer Kita hervorragend war und ist, betont Bianca Urban. Ihre Fraktion, bestehend aus den Vertretern von „Buchholz: offen und bunt“, Heimatverein und SPD, hatte außerdem in der Stadtverordnetensitzung beantragt, Vertragsverhandlungen mit Halbe aufzunehmen, um einen Kita-Verbund zu bilden. So ließen sich einige bürokratische Hindernisse überwinden. „Das hilft zum Beispiel bei Personalaustausch im Krankheitsfall.“

Münchehofer sind ebenfalls betroffen

Vom Hortumzug sind auch Kinder aus Münchehofe betroffen. Da der neue Busfahrplan erst ab Dezember gelten wird, müssen nun die Eltern Lösungen finden, um die ersten drei Monate nach dem Umzug nach Halbe zu überbrücken. „Vielleicht können wir mit dem Amt und dem Amtsausschuss helfen“, hofft Münchehofes Bürgermeister Ralf Irmscher. Er sagt aber auch: „Der Hortumzug entlastet die Kita in Märkisch Buchholz, denn Kita-Plätze brauchen wir auch.“

Von Karen Grunow

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