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Dahme-Spreewald Idylle im Naturhafen
Lokales Dahme-Spreewald Idylle im Naturhafen
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07:00 10.08.2015
Abendlicher Blick in den Kolberger Hafen. Quelle: Uta Schmidt
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Kolberg

Ihren „Logenplatz“ direkt am Wasser genossen am Samstagabend zahlreiche Mitglieder des Wassersportvereins Kolberg und viele Besucher beim traditionellen Hafenfest mit Musik und Tanz. „Hier weht eigentlich immer eine kühles Lüftchen und der Ausblick auf unseren Hafen ist auch schön“, sagte Vereinsvorsitzender Uwe Noack. Schnittige Segelyachten, Motor- und Hausboote, aber auch Ruderkähne und Surfbretter bestimmen das Ambiente des beschaulichen Naturhafens, der im Abendsonnenschein besonders idyllisch erscheint. Bereits vor mehr als 30 Jahren entstanden auf Gemeindegelände durch Eigeninitiative und ehrenamtliche Arbeit von Wassersportlern zwei kleine Hafenbecken und ein Bootshaus, die heute von den Vereinsmitgliedern genutzt und unterhalten werden.

„Zweimal im Jahr laden wir unsere 72 Mitglieder zu gemeinsamen Arbeitseinsätzen ein, investieren aber auch eine Menge Geld in die Anlage“, erklärte Uwe Noack. So wurden in den vergangenen zwei Jahren etwa 40 000 Euro für die Hafenbefestigung und neue Bootsliegeplätze ausgegeben. Weil das nicht von den günstigen Jahresbeiträgen gestemmt werden konnte, hatten die Mitglieder zusammengelegt. Fördermittel gab es dafür keine. Der Stolz auf dieses aufgemöbelte Hafenbecken war am Samstag bei vielen Vereinsmitgliedern zu spüren. Uwe Noack und sein Stellvertreter Helmut Pfau bedankten sich bei besonders Aktiven. Klaus Borchert, Heinrich Hinz und Christine Schulze erhielten als Dank einen Restaurantgutschein.

Vereinsvorsitzender Uwe Noack (M.) und Stellvertreter Helmut Pfau (l.) zeichneten besonders aktive Mitglieder wie Klaus Borchert aus. Quelle: Uta Schmidt

Mitten im Hafenfesttrubel auch viele Besucher des benachbarten Campingplatzes, der den Namen „Verein der Camping- und Wassersportfreunde Freizeitpunkt Kolberg“ trägt. Vereinsvorsitzender Manfred Starke lobte den guten Draht zu den Wassersportlern. „Wir kooperieren, besuchen und helfen uns. Einmal im Jahr laden wir zu uns zum Sommerfest ein, im Gegenzug sind wir beim Hafenfest dabei“, so der Chef des Campingplatzvereins. Das ist kein Wunder, machen doch in einem Hafenbecken Mitglieder beider Vereine mit ihren Booten fest. In Zukunft müssen sie auch gemeinsam anpacken, wenn die neue Uferbefestigung ansteht.

Die über 80 Bootsliegeplätze des Vereins sind gefragt bei Wassersportlern aus Berlin, Hamburg, Hannover, Chemnitz und natürlich bei Dahmeländern. „Wir hatten Glück und erhielten im vergangenen Jahr einen Liegeplatz für unser Motorboot“, erzählte Lothar Tischer. Mit Ehefrau Marina trat der Spremberger in den Verein ein und besuchte erstmals das Fest.

Nach einem heißen Sommertag liefen am Samstagabend immer mehr große und kleine Boote in die beiden Hafenbecken ein, Wassersportler machten an den Liegeplätzen fest und statteten dem Hafenfest einen Besuch ab. Touren über den Wolziger See hatten bis nach Berlin zum Kanzleramt, zum Schiffshebewerk Niederfinow, an den Scharmützelsee oder in den Spreewald geführt. „Man kann von hier sogar die Ostsee über die Oder erreichen“, so Uwe Noack.

„Wir haben 1992 erstmals ein Hafenfest gefeiert, nachdem wir ein Jahr zuvor unseren Verein gegründet hatten. Das war gleich ein so großer Erfolg, dass wir sogar manchmal zweimal im Jahr ein Hafenfest veranstaltet haben“, erzählte Gründungsmitglied Walter Guha. Auch viele Kolberger würden sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen.

Von Uta Schmidt

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