Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Im Notfall zählt jede Sekunde
Lokales Dahme-Spreewald Im Notfall zählt jede Sekunde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 14.05.2017
Susanne Lehmann testet Zucker und Cholesterin bei den Besuchern des „Teupitzer Tages gegen den Schlaganfall“. Quelle: Karen Grunow
Anzeige
Teupitz

Die Frauen kennen die Station bereits – als Patientinnen. Nun aber lassen sie sich als Besucherinnen noch einmal alles von Krankenschwester Stefanie Kulms zeigen, die das Pflegeteam der Stroke-Unit-Station im Asklepios-Fachklinikum Teupitz leitet und in der dortigen neurologischen Klinik auch die für die Pflege zuständige Abteilungsleitung ist. Es ist „Teupitzer Tag gegen den Schlaganfall“, so einige ehemalige Patienten sind gekommen und auch Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Schlaganfall Teupitz“, die eigens Kuchen gebacken haben.

Zum elften Mal bereits gibt es diese jährliche Veranstaltung direkt im Klinikum, schon zuvor aber war das Team mit einem Info-Mobil unterwegs, um die Menschen für das Thema Schlaganfall zu sensibilisieren. „Denn Zeit ist Gehirn“, betont Oberarzt Peter Wienecke, zuständig für die Stroke-Unit und das neuroligische Schlaflabor des Klinikums. Bei einem Schlaganfall muss es sehr, sehr schnell gehen, die Lyse-Therapie, bei der intravenös mittels Blutverdünnung probiert wird, das Gerinnsel im Hirn aufzulösen, hat nur ein enges Zeitfenster.

Positive Erfahrungen mit Kathetereingriffen

Das Teupitzer Team ist seit vielen Jahren spezialisiert auf Kathetereingriffe. Bis vor kurzem war das Verfahren jedoch nicht ganz unumstritten, obgleich die Teupitzer Mediziner sehr positive Erfahrungen damit machen konnten. „Nun gibt es mehrere Studien, die die Überlegenheit des Verfahrens bewiesen haben“, erklärt Wienecke in seinem Vortrag zum „Tag gegen den Schlaganfall“. Ab Juni werden die Teupitzer nun auch ihre Kooperation mit dem Luckenwalder DRK-Krankenhaus bei solchen Katheterbehandlungen intensivieren. „24 Stunden an sieben Tagen die Woche haben wir am Standort jemanden, der das beherrscht“, erklärt Wienecke. Und betont mehrfach, wie wichtig es ist, schnell zu reagieren: „Lassen Sie sich keine Zeit, auch wenn die Symptome nicht so ausgeprägt sind. Rufen Sie die 112!“

Auch mit den Kollegen der Gefäßchirurgie des Königs Wusterhausener Achenbach-Krankenhauses sind die Teupitzer Neurologen in häufigem Austausch. Im eigenen Haus in Teupitz arbeiten viele unterschiedliche Disziplinen eng zusammen, um Schlaganfall-Patienten die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. „Ich hab mich hier sehr gut versorgt gefühlt“, sagt eine der Frauen zu Stefanie Kulms.

Auch über Diabetes als Risikofaktor wurde gesprochen, über Pflegestärkungsgesetze und Pflegegrade wurde informiert, es wurden Tests angeboten und an Besuchern Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagader demonstriert.

Von Karen Grunow

Bürgermeister Uwe Malich (Linke) musste im jüngsten Stadtrat viel Kritik einstecken. Walpurgisnacht, Grundschule, Bauplanung waren die Aufreger. Das Zoff-O-Meter schlug teilweise stark aus. Bei den Beschlüssen herrschte dann aber weitgehende Einigkeit.

14.05.2017

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Miersdorf hat im Potsdamer Landtag die Landesverdienstmedaille bekommen und ist damit der einzige Feuerwehr-Förderverein aus Brandenburg mit dieser hochrangigen Auszeichnung. Der Landtagsabgeordnete Björn Lakenmacher (CDU) hatte den Verein dafür vorgeschlagen.

13.05.2017

Auf der Straße von Mittenwalde nach Groß Machnow ist am Dienstagnachmittag ein Mercedes auf einen Traktoranhänger aufgefahren. Die 61-Jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt, die Straße war während der Bergungsarbeiten eine Stunde gesperrt

10.05.2017
Anzeige