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In der Kommunalpolitik kein Neuling

Neue Hauptamtsleiterin in Wildau In der Kommunalpolitik kein Neuling

Die neue Wildauer Hauptamtsleiterin Simone Hein ist in der Kommunalpolitik längst kein Neuling. Die studierte Maschinenbau-Ingenieurin verfügt diesbezüglich über eine mehr als 20-jährige Erfahrung. Zuletzt war sie Amtsdirektorin im Amt Beetzsee unweit von Brandenburg. Hein tritt die Nachfolge von Hartmut Schliemann an.

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Die neue Hauptamtsleiterin Simone Hein.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. In der Kommunalpolitik weiß die schlanke, blonde Frau wovon sie spricht. Daran lässt Simone Hein, die neue Hauptamtsleiterin der Stadt Wildau, keinen Zweifel. Die diplomierte Maschinenbau-Ingenieurin kann als Quereinsteigerin in diesem Bereich inzwischen eine mehr als 20-jährige Erfahrung vorweisen.

Begonnen hat die 53-Jährige 1993 im Ordnungsamt des Amtes Oder-Welse in der Uckermark, das sie 2007 als Vize-Chefin der Verwaltung verließ, um Amtsdirektorin im Amt Beetzsee unweit von Brandenburg zu werden. Dort beantragte sie im Februar für viele Gemeindevertreter überraschend kurz vor der Beendigung ihrer achtjährigen Amtszeit im August die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Sie wollte sich auf keine zweite Amtsperiode einlassen. „Ich suchte eine neue berufliche Her-ausforderung im Speckgürtel von Berlin“, begründet Hein den Wechsel.

Sie habe wieder auf die Fachebene zurückgewollt, so dass sie sich auf die Ausschreibung der Stadt Wildau bewarb. Schon seit 1. Mai unter Vertrag, überraschte Simone Hein in Wildau vor allem eines: Die Vielzahl der freiwilligen Aufgaben, die sich diese Stadt in der Seniorenarbeit, mit dem Familientreff, dem Jugendklub, dem Wildorado bis hin zur City-Streife leistet. Im Land Brandenburg sei es auch längst nicht mehr selbstverständlich, dass alle ortsansässigen Vereine die Sportstätten kostenfrei nutzen könnten. „Das muss man finanziell erst einmal stemmen können. Zudem setzt es ein gutes Mitein-ander mit den Stadtverordneten voraus“, sagt Hein anerkennend. Im eher ländlich geprägten Amt Beetzsee sei ein soziales Engagement der Kommune in dieser Größenordnung undenkbar gewesen. Auch für die solide Ausstattung der Grund- sowie der Oberschule findet „die Neue“ lobende Worte.

Als angenehm empfindet die neue Hauptamtsleiterin auch die kurzen Wege in Wildau. Ihre bisherigen Ämter Oder-Welse und Beetzsee haben jeweils mehr als zehn Ortsteile, so dass lange Fahrtwege unvermeidlich waren. Ihr erster großer Brocken in Wildau dürfte nach einem aktuellen Gerichtsurteil die neue Gebührenkalkulation für das Essengeld in den Kitas und Schulen sein.

Auf einen Engpass ist Hein in der Stadt auch schon gestoßen. Bei der Suche nach einer Wohnung musste sie nach Zeuthen ausweichen, weil in Wildau das Angebot gen Null tendierte. Simone Hein ist geschieden, lebt in einer Partnerschaft und hat eine 27-jährige Tochter.

Hein löst den bisherigen Hauptamtsleiter Hartmut Schliemann ab, der sich jetzt im Ruhestand befindet.

Von Franziska Mohr

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