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Dahme-Spreewald In jedem Herbst bis 7000 Kubikmeter Laub
Lokales Dahme-Spreewald In jedem Herbst bis 7000 Kubikmeter Laub
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11:15 18.10.2016
Bereit zur Abholung: Laubhaufen in Zeesen. Quelle: MAZ
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Königs Wusterhausen

Rot, gelb und braun: Herbstlaub sieht schön aus, macht aber viel Arbeit – und zwar dann, wenn es ums Entsorgen geht. Zwischen 5000 und 7000 Kubikmeter Laub fallen jährlich auf den öffentlichen Straßen, Plätzen und Grünanlagen in Königs Wusterhausen an.

Solange die Blätter noch an den Bäumen hängen, droht keine Gefahr. Liegen sie auf den Wegen, können sie zu Unfällen führen. Vor allem bei Nässe besteht Rutschgefahr. Wochenlang haben die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs im Herbst damit zu tun, die anfangs bunte Pracht auf den öffentlichen Flächen zu beseitigen. Die jährlichen Kosten in Höhe von 125 000 Euro trägt die Stadt.

Anlieger müssen Laub von Straßenbäumen zusammenkehren

Doch auch die Grundstückseigentümer sind im Herbst in der Pflicht. Laut der geltenden Straßenreinigungssatzung vom 1. Januar 2016 sind Anlieger verpflichtet, das Laub der Straßenbäume vor ihren Grundstücken vom 15. September bis 31. Dezember zusammenzukehren und am Rand zwischen Fahrbahn und Gehweg zu lagern. Das Laub muss nicht in eigens dafür vorgesehene Laubsäcke, die sonst (etwa für private Gartenabfälle) beim Südbrandenburgischen Abfallzweckverband erhältlich sind, verpackt werden. Laut Rainer Leitmeyer, Leiter des Betriebshofs, genügt es, die Blätter in diesem Zeitraum zu einem Haufen zusammenzukehren. Zu den vom Grundstückseigentümer zu reinigenden Flächen gehören nicht nur der Gehweg, sondern auch alle unbefestigten Flächen zwischen den angrenzenden Grundstücken und der Straße. Um die Entsorgung selbst müssen sich Grundstücksbesitzer nicht kümmern: Eine vom Betriebshof beauftragte Firma holt das Laub im genannten Zeitraum ab. Das restliche Jahr über sind die Anlieger selbst für die Laubentsorgung verantwortlich.

Für die Entsorgung von Mitte September bis Ende Dezember erhebt die Stadt keine Gebühren. Ansonsten umfassen die Straßenreinigungsgebühren die Straßenreinigung und den Winterdienst. Zur Berechnung wird das Umlageverfahren nach Frontmetermaßstab angewandt – es geht dabei um die Länge der gemeinsamen Grenze zwischen dem privaten Grundstück und der gereinigten öffentlichen Straße, durch die das Grundstück erschlossen ist.

Betriebshof ist für den Winter gerüstet

Obwohl der Herbst gerade erst begonnen hat, sind die Vorbereitungen für den Winter beim Betriebshof längst in vollem Gang. „Wir sind gut auf den Winter vorbereitet“, versichert Leitmeyer und ergänzt: „Der Streustoff ist eingelagert, die Tourenpläne haben wir angepasst, alle Fahrzeuge sind gewartet.“ Weil das Streugut schon frühzeitig bestellt werden muss, wie der Betriebsleiter sagt, haben die Planungen für die Wintermonate schon im August begonnen.

800 Tonnen Streukies für Gehwege und 2000 Tonnen Salz für Straßen hat Leitmeyer geordert. Eine eigene Winterflotte hat die Stadt nicht. Stattdessen kommen je nach Witterung von den insgesamt 26 Multicars 13 Fahrzeuge zum Einsatz. Bald beginnt für die Mitarbeiter des Betriebshofs die schwerste Zeit im Jahr. „Die Arbeitsbelastung ist im Winter wesentlich höher als sonst“, bestätigt Leitmeyer. Von Mitte November bis Mitte April ist der Betriebshof nahezu 24 Stunden in Bereitschaft. Die Dienste richten sich nach dem Wetterbericht. Egal zu welcher Uhrzeit – spätestens eine halbe Stunde nach dem Alarm müssen die Mitarbeiter einsatzbereit sein und mit dem Streuen beginnen. Schneit es besonders viel, fahren sie sogar in zwei Schichten.

Von Josefine Sack

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