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Dahme-Spreewald Indianertänze in Gräbendorf
Lokales Dahme-Spreewald Indianertänze in Gräbendorf
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09:15 15.02.2016
Men´s Northern Traditional – ein Tanz, der sich bis in die 1850er Jahre zurückverfolgen lässt. Schritte und Bewegungen sind dieselben wie vor 150 Jahren.  Quelle: Gerlinde Irmscher
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Gräbendorf

 „Powwow“ stand am Wochenende auf einem Hinweisschild am Ortseingang von Gräbendorf. Was das eigentlich ist, wird sich so manch ein Passant gefragt haben, der nicht gerade ein Hobbyindianer ist. Es handelt sich um ein Volksfest der nordamerikanischen Indianer, es besteht in erster Linie aus Musik und Tanz. Es ist aber auch dazu da, soziale Kontakte zu pflegen, wichtige familiäre Ereignisse zu feiern und Ehrungen vorzunehmen. In der heutigen Zeit werden Powwows als Tanzwettbewerbe veranstaltet und finden mehrmals jährlich statt.

 Seit einigen Jahrzehnten hat sich in Deutschland eine große Powwow-Szene entwickelt. Von Freitag bis Sonntag trafen sich die Indianerfreunde im Kiez am Frauensee zum 27. Winter-Powwow. Tänzer aus ganz Deutschland, Holland, Tschechien und Polen waren dabei, um sich im Wettbewerb zu messen. In ihren bunten, mit viel Mühe hergestellten Outfits sorgten sie dafür, dass sich der Zuschauer automatisch in die Welt der Indianer versetzt fühlte. Zwischen den einzelnen Wettbewerbsblöcken gab es immer wieder Tänze, die auch vom Publikum mitgetanzt werden konnten.

Spannend ging es beim „Chicken_Fight“ zu. Dabei hatte das Publikum Mitspracherecht. Letztendlich gewann Michael Gelnroth aus Michendorf. Beim Langhaarwettbewerb muss sich Floyd Giel aus Leipzig geschlagen geben. Mit 75 Zentimetern fehlte nur ein Zentimeter zum Sieg. Den aber strich eine junge Dame ein.

Frank Herrmann ist mit Leib und Seele Indianer. Er frönt seinem Hobby im Indian- und Westernclub „Old Manitou“ in Radebeul. „Ich habe einfach Spaß beim Tanzen und starte bei den Senioren im Southern Traditional“, verriet er und konnte sich am Ende über einen ersten Platz freuen. Gespannt verfolgten Helga und Dietrich Ochainski aus Königs Wusterhausen das Geschehen. „Eigentlich wollten wir ja schon längst gehen, aber so etwas, wo man mal die Sitten und Gebräuche der Indianer sehen kann, hat man ja nicht alle Tage vor der Haustür“, sagte Dietrich Ochainski.

„Wir hatten großartige Gastgeber. Sound, Licht und Technik waren perfekt und es war genügend Platz für die Zuschauer“, bedankte sich Zeremonienmeister Ingo Schönhold beim Kiez.

Von Gerlinde Irmscher

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