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Neues Heimatheft über Gussow Informationen zu Eiszeit und Zampern

Eigentlich ist es bereits das zehnte Heimatheft, das der Verein zur Pflege und Entwicklung der dörflichen Gemeinschaft und Tradition in Gussow am Sonnabend vorlegen wird. Dass auf der Titelseite dennoch von der neunten Ausgabe die Rede ist liegt daran, dass die Initiatoren selbst nicht mit dem Erfolg der Reihe gerechnet hatten.

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Georg Schäfer mit dem neuen Heimatheft.

Quelle: Heidrun Voigt

Gussow. Der Verein zur Pflege und Entwicklung der dörflichen Gemeinschaft und Tradition in Gussow hat sein neuntes Heimatheft herausgegeben. „Eigentlich ist es schon das zehnte. Wir hatten dem ersten keine Nummer verpasst, weil wir dachten, ein Heft – das war’s“, erzählt Georg Schäfer. Anlässlich des 570-jährigen Bestehens von Gussow kam die Idee auf, eine solche Publikation zu erstellen. Dass das Interesse an Fortsetzungen bis heute andauert, hätte der rührige Mann, der als Heidesees Tourismusbeauftragter arbeitet, sich nicht träumen lassen.

Nach Heft Nummer acht, in dem er schon zu historischen Flurnamen in der Region schrieb, meldeten sich nicht nur ältere Bürger, sondern auch das Kataster- und Vermessungsamt des Landkreises. „Sie waren sehr erfreut über unsere Arbeit und unterstützten uns mit einer Übersichtskarte unserer Gemarkung“, berichtet Schäfer. Neben dem Beitrag zu Flurnamen ist unter anderem über die Zamper-Jugend des Ortes, den Fischermeister Heinz Gawron oder Karl Jeschke, der Vorsitzender des Gussower Arbeiterradvereins war, zu lesen. „Erstmals werfen wir auch einen Blick 20 000 Jahre zurück. Der Geologe Olaf Juschus schreibt zur eiszeitlichen Entstehung der Landschaft um Gussow“, sagt Schäfer. Durch Zufall ist er auf eine Diplomarbeit von der BTU Cottbus gestoßen, die sich mit der Bindower Brücke auseinandersetzt. „Ich habe mir eine Genehmigung geholt und alles zur Historie zusammengetragen; mit der Statik wusste ich nichts anzufangen“, so Schäfer. Über die bis heute erhaltene alte Stahlfachwerkbrücke und ihre Vorgängerin, eine hölzerne Zugbrücke, findet der Leser dort Informationen.

Vorgestellt wird das Heimatheft mit seinen „Geschichten und Geschichtchen“, wie es auf dem Titel heißt, traditionsgemäß beim Dorffest – in diesem Jahr am 4. Juli. Unter den alten Linden und Eichen auf dem Platz an der Prieroser Straße wird ab 14 Uhr gefeiert. „Beim unterhaltenden Teil des Tages setzt das Dorf, wie schon in den letzten Jahren, verstärkt auf eigene Kräfte und Talente“, weiß Georg Schäfer. Freuen dürfen sich die Besucher neben Gegrilltem und Gebrutzeltem auch auf den Kuchenstand, den die DRK-Ortsgruppe mit Hilfe der Dorffrauen kreiert hat. Die Tombola, bestückt von den Gewebetreibenden, ist laut Schäfer „der Renner“. Der Hauptpreis: Ein Rundflug über Heidesee.

Info: Das neue Heimatheft kann für 7,50 Euro beim Dorffest am 4. Juli erworben werden. Zudem ist die 31 Seiten starke Publikation in der Touristeninformation Heidesee oder bei Georg Schäfer unter  03 37 63/6 18 84 erhältlich. Alle Vorgängerhefte liegen zum selben Preis vor. Ein portofreier Versand ist möglich.

Von Heidrun Voigt

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