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Dahme-Spreewald Ins Berufsleben entlassen
Lokales Dahme-Spreewald Ins Berufsleben entlassen
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08:50 16.03.2016
Clemens Bergk (l.) und Andreas Hegenbart von der Schlosserei Hegenbart mit dem Gesellenstück – einer Flurgarderobe Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Die Gesellenfreisprechung ist ein ganz besonderes Ereignis im Leben eines jungen Handwerkers. Am Montagabend nahmen zwei Junggesellinen und 18 Junggesellen während einer Feierstunde im Maschinensaal des Sender- und Funktechnikmuseums in Königs Wusterhausen ihren Gesellenbrief in Empfang.

27 Auszubildende waren zur Prüfung im Winterhalbjahr 2015/16 zugelassen. Sieben von ihnen haben nicht bestanden. Für fünf Metallbauer, acht Elektrotechniker, zwei Friseurinnen, drei Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima sowie einen Hochbaufacharbeiter steht nun dem Start ins Berufsleben nichts mehr im Wege.

Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, ermutigte in seiner Festrede die jungen Menschen, weiter zu lernen und in ihre Fortbildung zu investieren. War der Abschluss der Ausbildung ein Ziel, so sei doch jeder Zielpunkt auch ein Startpunkt. „Mit dem Gesellenbrief haben Sie die Weichen für Ihre Berufslaufbahn gestellt, Sie stehen nun am Beginn einer neuen Lebensphase“, sagte Janßen und wies darauf hin, dass ein motivierter, gut qualifizierter Nachwuchs gebraucht wird. Er bedankte sich bei den jungen Menschen für ihren Lerneifer und ihre Zielstrebigkeit, nutzte aber auch die Möglichkeit, sich bei all denen zu bedanken, die sich um eine gute Ausbildung im Kreis bemühen.

Mit einem Gesamtergebnis von 87,6 Prozent konnte Clemens Bergk aus Königs Wusterhausen als Bester ausgezeichnet werden. Der 25-Jährige hat in der Schlosserei von Andreas Hegenbart Metallbauer gelernt. „Es waren aufregende dreieinhalb Jahre, jetzt will ich erst einmal nur arbeiten. Mal sehen, wie es dann weitergeht“, sagte er. „Nebenbei“ war da nämlich noch die Hochzeit mit seiner Frau Bianka und zweimal Papa ist er auch geworden.

Felix Gerke erreichte mit 93,6 Prozent in der Fertigkeitsprüfung das beste Ergebnis. Er hat seine Ausbildung zum Elektroniker in der Schulzendorfer Elektro GmbH gemacht und hat die Ambition, weiterzumachen. „Ob Techniker oder Meister, da bin ich mir noch nicht sicher, auf alle Fälle aber in der Elektrobranche.“

Von Gerlinde Irmscher

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