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Jede Woche mehr als 200 Besucher

Bürgertreff am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen Jede Woche mehr als 200 Besucher

Noch nicht einmal zwei Jahre alt und dennoch ist der Bürgertreff am Fontaneplatz im Neubaugebiet in Königs Wusterhausen nicht mehr wegzudenken. Woche für Woche kommen hier Besucher zum orientalischen Tanz ebenso wie zum Sprachkurs oder zum Spielenachmittag. Manchmal sind die dortigen Mitarbeiterinnen auch einfach „nur der Kummerkasten“, wie sie sagen.

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Bei Petra Gröhnke im Bürgertreff stehen die Türen immer offen.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Der Bürgertreff am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen feiert erst in wenigen Wochen sein zweijähriges Bestehen und hat sich im Neubaugebiet bei den Bürgern bereits als ein interessanter Kommunikationspunkt etabliert. Davon jedenfalls ist Leiterin Petra Gröhnke überzeugt. Und die „nackten“ Zahlen geben ihr Recht. Schließlich besuchen aktuell Woche für Woche etwa 200 Gäste aller Alters- und Einkommensgruppen den Treff.

„Vom Kinder- und Jugendtanz über den Zirkel Malen macht Spaß bis zur Demenzgruppe haben alle den Treff für sich entdeckt“, freut sich die 59-Jährige. Auch für Computer- und Sprachkurse sowie die Weiterbildung von Tagesmüttern wird die Einrichtung am Fontaneplatz genutzt. Noch fast Neulinge sind die Akteure der Gruppe „Willkommen in KW“, die sich um Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern.

„Das Schönste ist in diesem gläsernen Haus, dass das Miteinander von Alt und Jung sowie von Menschen mit und ohne Handicap funktioniert“, sagt Gröhnke. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen im Neubaugebiet etablierten Anbietern wie dem Mehrgenerationenhaus, den Jugendklubs der Diakonie sowie des Stadtjugendrings oder dem DRK in der Herderschule funktioniere reibungslos. Im Interesse der Bürger unterstütze man sich gegenseitig, wo immer dies nötig ist. Jüngstes Beispiel sind die Jugendlichen aus den etwa 100 Flüchtlingsfamilien, die schon im Neubaugebiet in Wohnungen leben. Viele, vor allem die Mädchen aus diesen Familien, finden in den Schulen nur schwer Kontakt zu deutschen Mitschülern. In dem einen oder anderen Fall gelang es den Bürgertreff-Mitarbeitern Petra Gröhnke und Ramona Struck daher schon, einen Kontakt zu den jungen Sanitätern des DRK zu vermitteln. Hier wurden die jungen Leute ganz selbstverständlich aufgenommen.

Ohnehin stellen Gröhnke und Struck übereinstimmend fest, dass es längst nicht mehr nur „die Alten“ sind, die unter Einsamkeit leiden. Es trifft zunehmend auch junge Singles, die nach einem plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes nur noch Leere empfinden. „In diesem Haus ist man auch ein bisschen Kummerkasten“, sagt Gröhnke. Es sei erstaunlich, was einem die Bürger so alles anvertrauen. Wo immer sie können, versuchen Gröhnke und Struck zu moderieren und Partner für Hilfsangebote zu finden. Im Haus bieten daher auch die Sucht- und die Schuldenberatung Sprechzeiten an. Die Revierpolizistin steht auch regelmäßig als Ansprechpartnerin bereit.

Willkommen ist in diesem Haus von montags bis freitags, 9 r bis 19 Uhr, übrigens jeder. Für Vereine und Verbände ist die Nutzung der Räume kostenfrei. Für private Feiern wird aber eine Miete fällig.

Von Franziska Mohr

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