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Dahme-Spreewald Jetzt wird’s schön am Badestrand
Lokales Dahme-Spreewald Jetzt wird’s schön am Badestrand
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08:36 26.10.2015
Jürgen Ostländer vom Pätzer Ortsbeirat erklärt, was sich am Strand verändern wird. Quelle: Dietrich von Schell
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Pätz

Der Sommer ist vorbei, das Wetter lädt nicht mehr zum Baden ein, dennoch ist der Strand von Pätz gerade Thema im Ort. Der Pätzer Ortsbeirat hat Pläne erarbeitet, um das Areal zu verschönern, ohne seinen Charakter anzutasten.

„Besonders im Blick haben wir den Spielbereich, an den sich der Badebereich anschließt“, sagt Jürgen Ostländer vom Ortsbeirat. In der Hand hält er das Konzept, das er erarbeitet hat, aber er muss nicht auf die Blätter schauen. Er weiß auch so, was darauf steht. So soll auf dem gesamten Spielplatz zwischen Rutsche, Klettergerüsten und Wasserareal frischer Sand aufgeschüttet werden. „Einladend sieht es hier nicht mehr aus“, findet Ostländer. „Überall wächst Gras, von Spielsand kann nicht die Rede sein.“ Durch die Aufschüttung soll die Spielfläche zudem optisch von der umliegenden Wiese getrennt werden. Die Bänke am Rande des Spielplatzes, auf denen Eltern oder auch Besucher Platz nehmen können, benötigen eine Reparatur.

Zudem sollen im kommenden Jahr sogenannte dänische Sitzbänke aufgestellt werden, die in der Mitte einen Tisch haben und überdacht sind. Darunter finde man Schutz vor Regenschauern, so Ostländer. „Und wer sein Picknick nicht auf dem Boden abhalten möchte, kann es sich am Tisch bequem machen.“

Genügend Mülltonnen und Toiletten sollen im Sommer Sauberkeit und Hygiene sicherstellen. „In einem nahe gelegenen Häuschen kann ein Pächter Getränke, Eis und einen kleinen Imbiss verkaufen“, sagt Ostländer. Auch das Ufer hat der Ortsbeirat ins Visier genommen. „Auf den 50 Metern, auf denen sich der Spielplatz erstreckt, wollen wir einen ungehinderten Zugang zum See schaffen.“ An dieser Uferseite geht es viele Meter flach in den See hinein, gerade für kleine Kinder sei das ideal. „Noch schöner wäre es, wenn die Abbruchkante fortkäme und man übergangslos ins Wasser gehen könnte“, so Ostländer. Das würde auch Älteren entgegen kommen.

Ein weiteres Problem, das es bis zum nächsten Jahr zu lösen gilt, ist die Parkplatzsituation. Die bisherige Parkfläche gegenüber des Strandes ist verkauft. Außerdem standen die Autos der Badegäste oft an der Straße, die direkt am Strand vorbeiführt. „Da war immer die Gefahr, dass Kinder zwischen den Wagen hindurch auf die Straße laufen und von Autofahrern zu spät gesehen werden“, berichtet Ostländer. Darum sei vorgesehen, in absehbarer Zeit den bereits vorhandenen Parkplatz, der am Ortseingang linker Hand liegt, zu vergrößern.

Das Konzept des Pätzer Ortsbeirats wurde vom Bau- und vom Finanzausschuss befürwortet und wird voraussichtlich demnächst im Zuge der Haushaltsberatungen von der Gemeindevertreterversammlung abgesegnet. Da ist Ostländer zuversichtlich. „Auf alle Fälle können die Arbeiten im März beginnen. In Pätz packen die Bürger gerne selbst mit an. Da bleiben die Kosten überschaubar.“ Eine genaue Summe kann zu diesem Zeitpunkt noch keiner nennen.

Die Strategie sieht vor, alles das in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit zu leisten, was die Bürger machen können. „Nur in Fällen, in denen es nicht anders geht, soll die Hilfe der Verwaltung und das Fachwissen des Bauhofs herangezogen werden“, so Osterländer.

Von Dietrich von Schell

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