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Jobmesse in Wildau gut besucht

Ausbildung und Beruf Jobmesse in Wildau gut besucht

Rund 80 Aussteller warben mit konkreten Job- und Ausbildungsangeboten im Wildauer A10-Center um Nachwuchs. Die meisten der Unternehmen kamen aus der Region Berlin-Brandenburg, bei einigen wurden gleich vor Ort Bewerbungen interessierter Schulabgänger eingereicht.

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Dicht umringt wie immer auf der Wildauer Jobmesse war der Informationsstand der Polizei.

Quelle: Uta Schmidt

Wildau. Auf der Suche nach dem Ausbildungsplatz haben Jugendliche inzwischen die Qual der Wahl. Firmen müssen sich da etwas einfallen lassen, wollen sie als Arbeitgeber interessant für Schulabgänger sein. Das zeigten die zahlreichen Angebote auf der Ausbildungs- und Jobmesse „Impuls“ am Samstag im Wildauer A10-Center. Mehr als 80 Aussteller – 95 Prozent aus Berlin und Brandenburg – präsentierten ihre Offerten.

„Wir haben uns bei der Bundeswehr und beim Zoll umgesehen. Die Arbeit beim Zoll könnte schon was für mich sein. Da studiert man eineinhalb Jahre in Münster und arbeitet eineinhalb Jahre in Brandenburg“, sagte Niklas Muhlack (15) aus Grünheide. Verlockend sei die Aussicht auf eine gute Vergütung ab dem ersten Studienjahr. Noch gar keine konkreten Vorstellungen über ihren Berufsweg hatte hingegen Celina Hartel aus Zossen. Die 16-Jährige will nach dem Abitur ins Ausland gehen. Anregungen fand sie bei Angelika Piechotta von der Organisation „Cultural Care Au Pair“: „Man kann sechs, neun oder zwölf Monate als Au-Pair-Mädchen in den USA arbeiten.“

Service

Tausende Jobs im ganzen Land Brandenburg: MAZjob.de

Über Karrierechancen im Logistikunternehmen Dachser in Schönefeld informierten Fuhrparkmanager Claus-Dieter Schohst und Personalmitarbeiter Tobias Scheuerle-Jahnke. Bis zu 20 Mitarbeiter beginnen hier pro Jahr ihre Ausbildung zu Lagerlogistikern, Berufskraftfahrern, Kaufleuten und Fachinformatikern. „Die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind gut“, so Schohst. „Wir haben heute zahlreiche Gespräche über die Ausbildung und Praktika geführt“, so Scheuerle-Jahnke zum Messeerfolg.

Auch das große Team des Energiedienstleisters Edis, der im nächsten Jahr über 30 Ausbildungsplätze für Kaufleute und Elektroniker sowie für die duale Ausbildung mit Bachelor-Studiengängen anbietet, zeigte sich über das Interesse im A10-Center zufrieden. „Die duale Ausbildung könnte was für mich sein. Nach dem Abi ein Studium und eine Lehre zu beginnen, eröffnet doch gute Berufschancen“, sagte Felix Wallroth aus Strausberg. „Wir haben den IHK-Ausbildungspreis erhalten. Es sind heute sogar schriftliche Bewerbungen für das nächste Ausbildungsjahr eingegangen“, sagte Ausbildungsleiter Jürgen Abraham.

Wer den Berufsweg zum Finanzbeamten einschlagen will, fand kundige Ansprechpartner am Stand des Finanzamtes Königs Wusterhausen. „Die Bewerbungen müssen bis zum 15. November online eingehen“, erklärte Nicole Leiche.

Machten sich junge Männer vor allem über Ausbildungswege in der Bundeswehr und der Computerbranche schlau, zog es viele Schülerinnen zu Gesprächspartnern aus der Gesundheitsbranche. Informationen gab es ebenso über Auslandsaufenthalte, Studiengänge an Universitäten, Hochschulen und Akademien.

Von Uta Schmidt

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