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Jörg Sonntag zieht erste Bilanz

Neuer Bau-Chef in Schulzendorf Jörg Sonntag zieht erste Bilanz

Seit rund drei Monaten ist der neue Chef des Geschäftsbereichs Bau im Schulzendorfer Rathaus im Amt. Jetzt zog er eine erste Bilanz. Er listete seine vielfältigen Aufgaben auf, stellte aber auch klar, dass dafür mehr Personal gebraucht wird. Sonntag wagte auch einen Ausblick in das Haushaltsjahr 2016 und darüber hinaus und nahm einige Korrekturen vor.

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Jörg Sonntag schlägt Alarm: In seinen Händen hält er die Brandwarnanlage des Rathauses.

Quelle: Andrea Müller

Schulzendorf. Der neue Geschäftsbereichsleiter Bau im Schulzendorfer Rathaus, Jörg Sonntag, hat beim jüngsten Ortsentwicklungsausschuss eine Präsentation vorgelegt, die die Aufgaben seines Amtes und die daraus erwachsenden Konsequenzen darlegt. Sonntag hatte seine Arbeit am 26. Mai in Schulzendorf begonnen. Er ist der Nachfolger von Undine Nulle. Seit seinem „Amtsantritt“ sind gut drei Monate vergangen. Mehr als 50 Arbeitstage liegen inzwischen hinter dem neuen Geschäftsbereichs-Chef.

Auf zahlreichen Folien zeichnete Sonntag ein umfangreiches Bild seiner vielfältigen Aufgaben. Genannt wurden unter anderem Zuarbeiten zum Haushaltsplan, Bewirtschaftung der zu verwaltenden Haushaltsstellen, Statistik, Klagebearbeitung in eigenen Angelegenheiten sowie Bearbeitung von Fördermittelanträgen. In der Gebäudeverwaltung ginge es um die Bewirtschaftung der kommunalen Gebäude, der gemeindlichen Gebäude mit Hinblick auf Möblierung und Ausstattung. Im Bereich Hochbau habe sich Sonntag um die Federführung bei der Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die Einholung von Baugenehmigungen zu kümmern. Des weiteren ginge es um die Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen, Vergabe von Hochbauleistungen und die Abwicklung der Maßnahmen. Sein Fachbereich müsse auch die Mängelverfolgung in der Gewährleistungszeit im Blick haben. Im Bezug auf den Bauhof habe er die Verantwortung für standortbezogene Leistungen im Hausmeisterbereich, für die Grünflächenbewirtschaftung, die Straßenreinigung, die Spielplatzunterhaltung und -sanierung, die Fuhrpark-Verwaltung und den Friedhof. Bei letzterem ginge es im Geschäftsbereich Bau um die Vergabe von Grabstätten und die Friedhofshallennutzung, das Erstellen von Graburkunden und Bestattungsgenehmigungen sowie die Bewirtschaftung der Friedhofsanlagen. Sonntags Liste befasste sich weiter mit dem Städtebau, der Verkehrsplanung, der Grünordnung, Baumschutzsatzung und dem Tiefbau.

Sonntag beklagt unterbesetzten Fachbereich

Dieser langen Aufzählung von Aufgaben stellte Sonntag eine Aufstellung der zur Verfügung stehenden Mitarbeiter gegenüber. Schon in der Vergangenheit war seitens des Bürgermeisters Markus Mücke (parteilos) mehrmals angemahnt worden, die Personaldecke zu verstärken. Sonntag verfügt derzeit über drei Fachbereiche plus Bauhof/Friedhof, von denen er selbst den Bereich Gebäudemanagement und Liegenschaften leitet. Geht es nach den Vorstellungen Sonntags soll im Fachbereich Städtebau, Hochbau und Umweltschutz eine neue Stelle mit 40 Wochenstunden besetzt werden. Die beiden zurzeit noch befristeten Stellen im Bereich Tiefbau, infrastrukturelle Dienstleistungen, Bauhof sollen entfristet werden. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir unterbesetzt“, kommentierte Sonntag seine Folien.

Zum Schluss seiner Ausführungen warf er einen Blick auf den Haushalt 2016 und danach. Hier bezifferte er eine Reihe von Haushaltsposten. Für 2016 stehen zum Beispiel zwei Bebauungspläne an. Für den „Weißen Fleck“ sind 21 000 Euro veranschlagt. Mehr ausgeben will Sonntag für die Straßen. Einen kritischen Blick warf der Chef des Geschäftsbereiches Bau auf die gegenwärtige Lösung zur Rasenmahd Ort, die eine externen Firma ausführt. Kritisch betrachtete er auch die Brandwarnanlage im Rathaus. Er zeigte das Gerät, indem er es hoch hielt. Es stehe symbolisch für vieles, was zu ändern sei. „Viele glauben zu wissen, was wir machen, wissen aber oft nicht, was wirklich hinter den einzelnen Posten steckt“, so Sonntag. Er hoffe, mit seiner Präsentation eine Grundlage für die Diskussion zum Haushalt 2016 gegeben zu haben.

Von Andrea Müller

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