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Dahme-Spreewald Johanna Wanka trifft alte Weggefährten
Lokales Dahme-Spreewald Johanna Wanka trifft alte Weggefährten
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08:38 22.08.2014
Johanna Wanke (CDU) in Diepensee. Quelle: Gerlinde Irmscher

MAZ: Ihnen eilt der Ruf voraus, dass Wahlkampfveranstaltungen nicht unbedingt zu Ihren Lieblingsterminen gehören. Warum also haben Sie ausgerechnet in Königs Wusterhausen zugesagt?
Johanna Wanka: Der Ruf ist falsch, ich habe in den letzten Jahren regelmäßig und gerne Wahlkampf gemacht. Auch in Brandenburg nehme ich jetzt Termine wahr, unter anderem in Dahlewitz, wo ich Beziehungen zu den Leuten habe. Über Lauras Kandidatur freue ich mich. Ich kenne sie und ihren Partner Christian Möbus noch aus der Zeit, als ich bis 2010 Kreisvorsitzende der CDU in Dahme-Spreewald war. Christian war schon damals Kreisvorsitzender der Jungen Union.

Für Sie ist das also ein Heimspiel?
Wanka: Unbedingt. Ich freue mich, mal wieder in Dahme-Spreewald zu sein. Es ist einfach schön, hier in Diepensee Weggefährten von einst wie den Kreistagsabgeordneten Norbert Schmidt zu treffen.

Was verbindet Sie mit dem Landkreis Dahme-Spreewald?
Wanka: Vor allem die Menschen, die Dörfer, die Gesichter und Freunde aus dem Kreisverband. Es waren schöne Jahre hier, in der die Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg gut funktionierte. Als ich heute aus dem Kanzleramt fuhr, hatte ein Staatssekretär auch ein LDS-Kennzeichen. Da fühlte ich mich gleich heimisch.

Was würden Sie einem Besucher in LDS unbedingt zeigen?
Wanka: Das Bilderbuch-Städtchen Luckau mit der zu Kreisarchiv und Museum umgebauten Haftanstalt. Eine Radtour durch die herrliche Landschaft würde ich empfehlen.

Gibt es etwas aus Bundessicht, bei dem LDS Vorreiter gegenüber anderen Landkreisen ist?
Wanka: Da fallen mir gleich mehrere Dinge ein. Ganz vorn stehen die vielen sanierten Kitas und Schulen einschließlich der Sporthallen, aber auch die schönen Gerätehäuser der Feuerwehren. Die Kreisstadt Lübben hat es geschafft, ihre Geschäfte in die Innenstadt zu integrieren. Das gibt es wahrlich nicht überall. Nicht zu vergessen ist die Technische Hochschule in Wildau, die bei der Einwerbung von Drittmitteln seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz einnimmt.

Einen Streitpunkt bilden dort wie an allen Brandenburger Hochschulen aber die unzähligen befristeten Arbeitsverträge. Wollen Sie das als Bundesministerin noch ewig so hinnehmen?
Wanka: Das ist kein Brandenburger, sondern ein bundesweites Problem. Daher hat der Bund jetzt entschieden, dass er die Bafög-Kosten ab 2015 allein trägt. Das Land Brandenburg wird dadurch jährlich und zwar dauerhaft um 35 Millionen Euro entlastet. Das sind Gelder, mit denen an den Hochschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs unbefristete Arbeitsverhältnisse geschaffen werden können. Die Länder Hessen und Thüringen haben schon entschieden, dass dieses Geld komplett in die Hochschulen fließt. In Sachsen erhalten die Hochschulen zwei Drittel, ein Drittel geht in die Schulen. Für Brandenburg allerdings steht diese Entscheidung noch aus. Ich bin gespannt.

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