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Dahme-Spreewald Junge Tüftler in der Elektronikwerkstatt
Lokales Dahme-Spreewald Junge Tüftler in der Elektronikwerkstatt
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12:09 27.02.2018
In der Elektronikwerkstatt in Königs Wusterhausen wird den Kindern Technik näher gebracht. Quelle: Aaliyah Sarauer
Königs Wusterhausen

Großer Andrang in der Jugend-Elektrowerkstatt auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen. Am Sonntagnachmittag hatten zwölf Kinder die Möglichkeit, sich im Löten auszuprobieren. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hatte die Veranstaltung in Kooperation mit der Elektronikwerkstatt organisiert. Jürgen Förster, der Betreuer der Werkstatt, begrüßte die Kinder und deren Eltern: „Thomas Mönch vom VDI hat uns vor circa drei Jahren hier entdeckt. Und nun stehen schon zum vierten Mal die Kinder vor unserer Tür mit dem Wunsch und der Aufgabe, das Löten und das Umgehen mit dem Lötkolben zu erlernen.“ Den Eltern wurde zudem auch etwas geboten. Denn an jedem letzten Sonntag im Monat wird im Funktechnikmuseum der 1000 PS starke Dieselmotor vorgeführt. Interessierte Erwachsene hatten somit die Möglichkeit, dieses Schmuckstück in Aktion zu sehen und zusätzlich das Museum zu erkunden.

Thomas Mönch (l.) und Jürgen Förster sorgten für einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung. Quelle: Aaliyah Sarauer

VDI widmet sich verstärkt dem Nachwuchs

Gegen einen kleinen Obolus wurden die Kinder in der Elektronikwerkstatt von sechs Mitarbeitern betreut und erhielten Unterstützung beim Basteln. Katrin Leschke ist schon zum zweiten Mal dabei gewesen und konnte daher etwas Erfahrung mitbringen: „Heute bauen wir so eine Art Taschenlampe. Es ist eigentlich gar nicht so schwer und es macht viel Spaß“, berichtete sie. Dem Verein Deutscher Ingenieure ist es wichtig, den Nachwuchs zu fördern und junge Menschen für das Thema Technik zu begeistern. „Vor gut zehn Jahren hat man gemerkt, dass uns der Nachwuchs ausgeht und wir mehr in die Kinder investieren müssen“, sagte Thomas Mönch, unterstützendes Mitglied beim VDI. „Hierzu gehört vor allen Dingen die Arbeit mit den Kleinen. Die Organisation dafür nennt sich VDIni. Das sind die Kinder von circa sieben bis 13 Jahre.“ Man möchte ihnen verschieden Möglichkeiten bieten, sich mit Technik auseinander zu setzen und so werden Ausflüge zu Firmen, Museen und anderen Orten unternommen. Natürlich gilt das auch für die Jugendlichen. Bis zum 18. Lebensjahr werden sie „Zukunftspiloten“ genannt. Danach sind sie alt genug, um offiziell in den VDI einzutreten. Der Verein organisiert auch eigene Veranstaltungen zu verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Geocaching oder Tauchen. Auf der Webseite des VDIni sind die Termine für jedermann einsehbar.

Positive Resonanz

„Das Funkerbergmuseum bietet neben der Werkstatt, die man super nutzen kann, auch noch die Möglichkeit, sich über die Rundfunktechnik zu informieren“, so Thomas Mönch. Durch die Werkstatt könnten die Kinder das Löten erlernen und später komplexere elektronische Systeme zusammenbasteln und lernen, wie genau das alles funktioniert. Die beiden Kinder von Marko Liebich waren das erste Mal beim Löten dabei: „Auf die Veranstaltung sind wir über den Newsletter von VDIni aufmerksam geworden. Das hier ist eine super Sache“, so der Familienvater.

Von Aaliyah Sarauer

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