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Dahme-Spreewald „KW stinkt’s“ gegründet
Lokales Dahme-Spreewald „KW stinkt’s“ gegründet
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15:47 21.03.2018
Die Gründungsmitglieder der Bürgerinitiative. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

Gegner der geplanten Erweiterung der Schlachtkapazität bei Wiesenhof in Niederlehme haben sich zur Bürgerinitiative „Königs Wusterhausen stinkt’s“ zusammengeschlossen. Sie wurde am Dienstag in Königs Wusterhausen bei einem Treffen spontan gegründet, wie ein Sprecher mitteilte.

Zusammenschluss lokal betroffener Bürger

Ziel der neuen Bürgerinitiative sei es, die Erweiterung des Schlachthofes zu verhindern. Gründungsmitglieder seien überwiegend lokal betroffene Bürger aus Niederlehme, Neue Mühle und Zernsdorf. Die BI werde unterstützt von den Freien Wählern Königs Wusterhausen, dem Kreisverband von Bündnis 90/Grüne, dem Verein Germanwatch, den Naturschutzverbänden Nabu und Bund sowie der Initiative Tierfabriken-Widerstand.

Gefahr von noch massiveren Belastungen

Die BI befürchtet „noch massivere Lärm- und Geruchsbelastungen“ für Anwohner und die nahegelegen Grundschule. Außerdem werde der Wasserhaushalt unwiederbringlich belastet. Das Vorhaben sprenge zudem die Aufnahmekapazität der Region von Schadstoffen. Die Initiative appelliert an Politik, Verwaltung „und alle Mitbürger in der Region“, sich gegen die Schlachthof-Pläne auszusprechen.

Unternehmen plant keine baulichen Erweiterungen

Die Märkische Geflügelhof Spezialitäten GmbH in Niederlehme, die zur Wiesengruppe gehört, will die Schlachtleistung um ein Drittel aufstocken. Bis zu 240 000 Tiere sollen künftig pro Tag verarbeitet werden können. Laut Unternehmen müssten größere Abfalltanks, eine bessere Luftreinigung sowie mehr Stellflächen für Lkw errichtet werden. Bauliche Erweiterungen der Gebäude seien nicht vorgesehen.

www.kw-stinkts.de

Von MAZonline

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