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Dahme-Spreewald Kabaratt "Märkwürdig" feiert gelungene Premiere
Lokales Dahme-Spreewald Kabaratt "Märkwürdig" feiert gelungene Premiere
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13:00 21.10.2013
Die „MärKWürdigen“ Gerald Schreck, Andrea Förster und Peter Bodenstein (v.l.) fachsimpeln darüber, wie man den Lebensabend verbringt. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Kabarett-Chef Peter Bodenstein und Musiker Gerald Schreck sind von Beginn an bei den „MärKWürdigen“ dabei. Voriges Jahr verabschiedeten sich Mitspielerin Dagmar Bochwitz und Techniker Otto Bochwitz aus gesundheitlichen Gründen von dem kleinen Team. Nach gründlicher Suche und einem kleinen Casting stießen Andrea Förster auf der Bühne und Rainer Buchheim als Techniker hinter den Kulissen neu dazu. Gemeinsam haben alle fleißig gearbeitet, geprobt, Texte teilweise noch bis vor einigen Tagen umgeschrieben. So entstand ein Programm, in dem selbst Limburgs Bischof Tebartz-van Elst einen Platz findet.

„Eigentlich versteht ja der Rainer nichts von Technik“, flachste Peter Bodenstein vor dem Premierenpublikum. Dafür könne Rainer Buchheim Texte schreiben. „Ein großer Teil von dem, was sie heute Abend hören, hat Rainer ’verbrochen’.“ Dass Buchheim durchaus etwas von Technik versteht, konnte er mehrfach unter Beweis stellen. Er knipste die Lichter an und aus, die Musik ertönte zur rechten Zeit und gleichzeitig übernahm er noch den Part des Souffleurs, falls einer der drei Akteure seinen Text doch vergessen hatte.

Interview mit dem Leiter des Kabaretts

Peter Bodenstein Quelle: Gerlinde Irmscher

Peter Bodenstein leitet das Kabarett „MärKWürdig“. Nach der Premiere fiel ihm ein Stein vom Herzen.
MAZ: Wie fühlen Sie sich jetzt?
Peter Bodenstein: Hervorragend. Es hat noch nicht alles geklappt, aber man hat gemerkt, welches Potential das Programm hat und dass es funktioniert.
Woran machen Sie das fest?
Bodenstein: Der Sprung von der Voraufführung, die vier Wochen zurückliegt, bis zur Premiere ist riesig. Wir waren sicher, und vor allem haben wir miteinander gespielt. Außerdem hatten wir ein tolles Publikum, es hat sich angeboten und mit uns gespielt. Es ist fast wieder so wie früher, als Dagmar und Otto Bochwitz noch dabei waren. Natürlich vermissen wir sie. Aber es ist ein neuer Anfang. Auch die neue Truppe hat ein großes Potenzial. Eigentlich bin ich immer wieder erstaunt, was am Ende herauskommt.
Was wollen Sie mit Ihrem Programm erreichen?
Bodenstein: Die Leute sollen über die Themen, die wir anschneiden, diskutieren.
Wie geht es weiter?
Bodenstein: Bis zum Ende des Jahres geben wir noch mehrere Vorstellungen in Königs Wusterhausen. Unsere Spielstätten sind der Turm, das Bürgerhaus, das Filmtheater Capitol und die Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Die genauen Termine stehen auf unserer Internetseite unter www.maerkwuerdig.de.
Wo gibt es Karten?
Bodenstein: Der Vorverkauf läuft im Musikladen Brusgatis in der Bahnhofstraße.

In dem kurzweiligen Programm war die Bundestagswahl ein großes Thema. Parteien wurden aufs Korn genommen, Politiker mit Märchenerzählern verglichen, deren Minister als willfährige Märchenfiguren karikiert.

Beispielsweise fand Kleingärtner Gustav Bieder-Mayer (Gerald Schreck) in seinem Garten alle Farben der Parteienlandschaft vor. Da wuchsen der Gelbe Köstliche (FDP) – inzwischen nur noch Fallobst –, die rote Tomate (SPD), die Schwarzwurzel (CDU), die grüne Gurke (Bündnis90/Die Grünen) und die dunkelrote, sauscharfe Peperoni (Linke). Bieder-Mayer sann darüber nach, ob die Kleingärtner nicht mal eine eigene Partei gründen sollten. Schließlich werde in so einer Gartenanlage viel gesprochen, oft gefeiert und ökologisch sei man sowieso. „Das riecht man, denn an jeder Ecke steht ein Komposthaufen.“ Deshalb wäre eine neue Partei der Mitte – Partei der Kleingärtner, Siedler und Kaninchenzüchter – gar keine schlechte Idee.

„Bitte verlangen sie keine Zu-gabe, wir sind echt fertig“, rief Peter Bodenstein dem begeisterten Publikum nach der Premierenvorstellung zu. Im gleichen Atemzug bedankte er sich besonders bei Andrea Förster und Rainer Buchheim. Die Besucher sparten nicht mit Beifall für die unterhaltsame Darbietung. „Das war eine der besten Vorstellungen der MärKWwürdigen, die ich bisher gesehen habe. Andrea Förster hatte einen super gelungenen Einstieg“, sagte Regina Bischof aus Königs Wusterhausen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gratulierten Dagmar und Otto Bochwitz. „Wir sind glücklich, dass es auch nach unserem Ausstieg so gut weitergeht.“

Alle Infos zu den "Märkwürdigen" gibt es hier.

Von Gerlinde Irmscher

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