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Kaffeeklatsch, Bürgerstammtisch und mehr

Königs Wusterhausen Kaffeeklatsch, Bürgerstammtisch und mehr

Der Königs Wusterhausener Dirk Marx hat in privater Initiative schon einiges auf die Beine gestellt in der Stadt. Der Kaffeeklatsch im Doppeldeckerbus kommt gut an und wird fortgesetzt. Ein neuer Stammtisch soll ebenfalls regelmäßig stattfinden. Doch das ist längst nicht alles, wie er im MAZ-Gespräch verrät

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Engagierter Königs Wusterhausener Dirk Marx,44.

Quelle: Frank Pawlowski

Königs Wusterhausen. Erst seit zweiweinhalb Jahren lebt Dirk Marx in Königs Wusterhausen. Er will hier etwas bewegen. Im MAZ-Gespräch erzählt er, was ihn antreibt.

Sie haben den KWer Kaffeeklatsch im roten Doppeldeckerbus in der Bahnhofstraße ins Leben gerufen, der auf viel Zuspruch trifft. Wie kamen Sie auf die Idee?

Dirk Marx: Die Idee entstand vor der Bürgermeister-Stichwahl. Ich wollte eine neutrale Plattform für Begegnungen schaffen. Die Leute genießen es, in Ruhe über alles mögliche quatschen zu können. Zuletzt waren wir im Neubaugebiet, wo wir dank der Unterstützung der Stadtverwaltung den Bürgertreff am Fontaneplatz nutzen konnten. Wir haben 84 Besucher gezählt, es war ein Kommen und Gehen.

Wird es den Kaffeeklatsch auch im neuen Jahr geben?

Wir werden definitiv weitermachen. Wir wollen mit dem Bus künftig die Ortsteile ansteuern, Lesungen und kleine Konzerte veranstalten. Einmal im Monat soll es so ein Angebot geben. Auch den Bürgermeister wollen wir mal einladen.

Wie finanzieren Sie das?

Wir werden bisher von Gewebetreibenden aus der Bahnhofstraße unterstützt, haben auch schon Fördermittel von der Stadt bekommen.

Welche Ideen haben Sie noch?

In Facebookgruppen ist die Idee für einen Bürgerstammtisch entstanden. Er fand schon einmal statt. Am 22. Dezember um 19 Uhr gibt es im Profete-Klub den nächsten Stammtisch. Er soll künftig monatlich stattfinden.

Worum geht es da?

Das ist ebenfalls ein offener Treff, allerdings etwas thematischer. Wir reden über Politik und über allgemeine Anliegen in der Stadt. Jeder ist willkommen. Es soll ein Austausch untereinander sein, ohne sich gegenseitig überzeugen zu wollen. Zu bestimmten Themen werden wir Gäste einladen, die Fragen der Besucher beantworten können.

Sie sind Mitorganisator der Oldtimertreffen, die es bald wieder geben soll. Man sieht Sie oft in Sitzungen des Stadtrates oder seiner Ausschüsse. Sie sind in mehreren Vereinen aktiv. Warum machen Sie das alles?

Weil es mir Spaß macht und weil es mir eine Herzensangelegenheit ist. Ich mag mein Königs Wusterhausen! Außerdem ist es eine Art Bewerbung für die Stelle des Citymanagers. Ich würde das wirklich gerne machen wollen.

Wie würden Sie das Stadtleben denn gerne managen wollen?

Es geht, glaube ich, vor allem darum, Leute zusammenzubringen und die großen Potenziale zu nutzen, die es gibt. Und es ist ganz wichtig, nicht nur zu reden, sondern zu machen – im schlimmsten Fall wird’s super, sage ich immer augenzwinkernd. Ich will für Kontinuität sorgen, die fehlt bisher oft. Beim Bürgertreff zum Beispiel wundere ich mich, warum man ihn abends nicht nutzen kann. Wir wollten dort einen Weihnachtstanz veranstalten, das klappte nicht. Er findet nun am 20. Dezember im Freizeitzentrum des Stadtjugendrings statt. Um 15 Uhr geht’s für die Kinder los, mit Disko, Waffelnbacken und Basteln. Abends können die Erwachsenen das Tanzbein schwingen. Uwe Kretschmar legt als DJ auf.

Kontakt unter 0162/8703355; dirk.marxkw@gmail.com; auf Facebook bei Dirk Marx aus KW

Von Frank Pawlowski

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