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Dahme-Spreewald Kampf gegen das Absaufen
Lokales Dahme-Spreewald Kampf gegen das Absaufen
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07:33 11.08.2017
Land unter vor zwei Wochen im Wildauer Gewerbegebiet. Dieses Firmengelände wurde komplett überschwemmt. Quelle: aireye
Wildau

Die Regenflut vor gut zwei Wochen in Wildau wird als denkwürdiges Ereignis in die Stadtgeschichte eingehen. Die Wassermassen legten einen neuralgischen Punkt der Stadt komplett lahm, von den vielen anderen kleinen Katastrophen ganz zu schweigen. Ein Teil der Chausseestraße vor dem A10-Center wurde überschwemmt und war stundenlang gesperrt. Das Einkaufszentrum und das gegenüberlegende Gewerbegebiet waren von der Außenwelt abgeschnitten. Auf den Zufahrtsstraßen bildeten sich kilometerlange Staus.

Eine Million Liter ein fünf Stunden abgepumpt

Das Thema wird die Stadtpolitik und betroffene Gewerbetreibende noch eine Weile beschäftigen. Der amtierende Bürgermeister Marc Anders verdeutlichte im jüngsten Wildauer Stadtrat noch einmal das Ausmaß des Unwetters. Allein beim fünfstündigen Einsatz in der Chausseestraße und im angrenzenden Gewerbegebiet pumpte die Wildauer Feuerwehr eine Million Liter Wasser ab, berichtete er. „Die Sperrung der Straße hätte dramatisch sein können, weil auch keine Rettungsfahrzeuge durchkamen. Zum Glück hat es in dieser Zeit keinen solchen Einsatz dort gegeben." Auch aus diesem Grund will sich die Stadt wappnen und arbeitet fieberhaft an einem Konzept für eine bessere Regenentwässerung in dem Bereich. „Wir müssen zeitnah Lösungen finden“, sagte Anders zu den Stadtpolitikern.

Schutz vor neuen Überflutungen

Erste Absprachen mit dem A10-Center, Pflanzen-Kölle und der Johann A. Meyer GmbH habe es schon gegeben. Bis zum September will die Stadt ein Konzept vorlegen und mit den Unternehmen besprechen, sagte Anders am Donnerstag der MAZ. Es geht vor allem darum, welche baulichen Maßnahmen notwendig sind, um derartige Überflutungen künftig zu verhindern. Das Rückhaltebecken vor dem A10-Center wird dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Anders hatte im Stadtrat berichtet, dass es beim jüngsten Unwetter noch zu zwei Dritteln gefüllt war von den starken Regenfällen in den Wochen zuvor. Warum das Wasser nicht schneller ablief, ist eine der Fragen, die geklärt werden müssen. Die Stadt Wildau übernehme dabei die Rolle des Moderators, so Anders. Die Kosten möglicher Baumaßnahmen müssten von den Unternehmen getragen werden. „Die Firmen müssen die Maßnahmen umsetzen, aber wir ziehen alle an einem Strang.“

Starkregen wird wiederkommen

Bürgermeister Uwe Malich (Linke), der nach einem Fahrradsturz noch außer Gefecht ist, schrieb vom Krankenbett in einem Beitrag für die Wildauer Internetseite, das System der Regenwasserableitung und -versickerung vor allem im Umfeld des A10-Centers müsse „deutlich verbessert werden“. Der Investitionsaufwand werde nicht gering sein. „Er ist aber notwendig, weil Starkregenereignisse auf Grund des Klimawandels zukünftig noch öfter auftreten werden“, schreibt Malich. Die Stadt Wildau sei bereit, bei dem „komplexen Verbesserungsprozess konzeptionell federführend zu sein.“

Von Frank Pawlowski

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