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Kapitäne auf der Dahme

Hafenfest in Wildau Kapitäne auf der Dahme

Am Wochenende feierte der Wassersportclub Wildau sein traditionelles Hafenfest. Eine der Hauptattraktionen war am Sonnabend die Solarbootregatta, bei der das Wildauer Team den Gesamtsieg davontrug. Für Diskussionen bei den 130 Vereinsmitgliedern sorgt der geplante Bau eines neuen Vereinshauses – der Club und die Stadt sind sich noch nicht einig.

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Können und Geschick waren bei der Solarbootregatta gefragt.

Wildau. Für den Vorsitzenden des Wassersportclubs Wildau (WCW), Harald Jöck, war es keine Frage, die Solarbootfreaks in das traditionelle Hafenfest seines Vereins zu integrieren. „Dieser Wettkampf ist toll“, meinte er, während er den neun Teilnehmern am Sonnabend auf der Dahme fasziniert zuschaute. Sie mussten mit ihren selbst gebauten Solarbooten eine Slalom-Sprint-Strecke sowie eine Langdistanz absolvieren.

Die weiteste Anreise hatte dabei ein Team aus Petersburg auf sich genommen, aber auch aus Hamburg oder Wolfenbüttel kamen die Enthusiasten. Mit dabei war auch ein Boot der Technischen Hochschule Wildau, dem der Initiator des Wettkampfes und dortige Professor Jörg Reiff-Stephan besonders die Daumen drückte.

Das sechsköpfige Studententeam hat etwa 1200 Stunden an dem Solarboot gebaut, um es für das Rennen flott zu machen. „Die Studenten haben den Bootsrumpf ausgearbeitet und die Technik selbst aufgebaut“, sagte ihr Professor. Arbeit, die sich lohnte. Das Team mit seinem Boot „Suncatcher“ trug am Ende den Gesamtsieg davon.

Spitzenleistungen präsentierten beim Hafenfest auch die Schiffsmodellbauer, die ebenso zu den 130 Vereinsmitgliedern gehören wie die Segler und die Motorbootfahrer. Manchmal feilen, schleifen, nähen, lackieren und drechseln die Männer um Rainer Weigmann bis zu drei Jahre lang, um auch nur eines der maßstabsgetreuen Modelle von Schleppern, Segel- oder Feuerlöschbooten zu fertigen. Ein Hobby, das Burkhard Longere und Günther Plathe auch an Jugendliche weitergeben, indem sie sie in die Künste des Modellbaus einführen.

Ein wenig Kopfzerbrechen bereitet dem Vereinschef allerdings, dass der Pachtvertrag mit der Stadt Ende 2017 ausläuft und nicht mehr verlängert werden soll.

„Die Stadt hat uns bisher lediglich ein Bleiberecht zugesichert, bis unser neues Vereinshaus fertig ist“, sagt Jöck. Mit dessen Baubeginn rechnet er aber nicht vor 2018. Heiß diskutiert wird aufgrund des Ausbaus des Wasserwander-Liegeplatzes am Klubhaus noch der genaue Standort des Vereinsgebäudes.

Der Verein möchte es näher an der Dahme errichten, während die Stadt es ein wenig nach hinten versetzen möchte. Aufschluss könnte bereits ein für den 15. September geplantes Gespräch im Rathaus bringen.

Von Franziska Mohr

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