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Karnevalsabend in Waßmannsdorf

Waßmannsdorf Karnevalsabend in Waßmannsdorf

Am Samstag feierte der Schönefelder Karneval Club in „Dymkes Gaststätte“ in Waßmannsdorf gemeinsam mit zahlreichen Närrinnen und Narren das Finale seiner 50. Saison. Das Programm fand bei den Besuchern großen Anklang.

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Zugedröhnt in den Unterricht

Zum Ende des Programms kamen noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne, um gemeinsam mit den Gästen das Vereinslied zu singen.

Quelle: Gerlinde Irmscher.

Waßmannsdorf. 20.11 Uhr am Samstag in „Dymkes Gaststätte“. Zwölf Glockenschläge erklangen und da war es dann schon, das große Finale zur 50-jährigen Saison des Schönefelder Karneval Clubs (SKC). Mit einem lautem „Schönefeld grüßt die Welt“ begrüßte Ralph Nöske, der die Moderation übernommen hatte, all die Närrinnen und Narren im Saal. Sie waren zahlreich gekommen und bunt verkleidet – wie es sich gehört.

Bürgermeister als Mongole verkleidet

Vom Volkspolizisten über Biene Maja, einen ganzen Tisch voller Typen aus der Muppet-Show bis hin zu den Clowns. Selbst ein zunächst waschecht wirkender Mongole saß am Tisch. Der entpuppte sich allerdings beim näheren Hinschauen als Bürgermeister Udo Haase. Vor dem Prinzenpaar Heiko I. und Mary I. mussten alle im Saal den närrischen Eid ablegen, erst dann begann die Show. Die konnte sich sehen lassen. Ob die „Schönefelder Täubchen“ oder „Pflugenten“, sie ertanzten sich die Gunst der Besucher und kamen nicht ohne Zugaben davon. Natürlich hatten auch Traudel (Betty Kleiber) und Hugo (Monika Mallwitz) wieder ihren großen Auftritt. Das Zwiegespräch des Ehepaares ist inzwischen Kult geworden. Diesmal wollte Hugo eigentlich nur von Traudel einen Knopf an seine Hose genäht haben, erstaunlich, was sich daraus entwickeln kann.

Was wäre ein Finale zum 50. ohne die alten „Zicken“ – die plötzlich auftauchten und „Die Glocken vom Rom“ aufs Parkett legten. Ein Tanz, mit dem sie vor rund zwanzig Jahren das Publikum auf Touren brachten – es hat auch diesmal wieder geklappt.

Aschermittwochlied zum Abschied

Am Ende des Programmes verabschiedete sich der Verein mit dem Aschermittwochlied. Das Prinzenpaar eröffnete mit dem Schneewalzer den Tanz und dann gehörte das Parkett den Gästen. Diese ließen sich nicht lange bitten. Im Nu war die Tanzfläche voll. DJ Jürgen und die Revival-Band hatten das richtige Gespür, die Stimmung für den Rest des Abends hoch zu halten.

„Es ist wieder einmal ein schöner Abend“, so Peter Barsch, einer von den Muppets . Für ihn gehört es einfach dazu, sich zu verkleiden, wenn man zum Fasching geht. Das tut die Truppe inzwischen schon seit vielen Jahren.

Von Gerlinde Irmscher

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