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Kartoffelfest der Mag

Ragow Kartoffelfest der Mag

Am Wochenende lud die Märkische Agrargenossenschaft (Mag) zum bereits 12. Kartoffelfest in Ragow. Drei Jahre lang pausierte das beliebte Fest. Besucher erfuhren nun wieder allerhand Interessantes rund um das Lieblingsgemüse der Deutschen. Die diesjährige Ernte lief gut.

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Mag-Mitarbeiter präsentierten Kartoffelsorten.

Quelle: Uta Schmidt

Ragow. Blasmusik, Kartoffelpuffer und ungetrübte Sicht aus der Kanzel des Aussichtskrans - weit über die Felder der Märkischen Agrargenossenschaft (Mag) in Mittenwalde. Das und noch viel mehr bot am Samstag nach dreijähriger Pause das 12. Kartoffelfest am Kartoffellagerhaus des Agarunternehmens in Ragow. Der Aufwand für das Fest ist laut Vorstandsvorsitzender Cornelia Brinkmann zu groß, um es jährlich zu feiern. Partner aus Vereinen, der Freiwilligen Feuerwehr und Unternehmen wie der GAAC halfen in diesem Jahr mit.

Vor allem die 63 Mitglieder der Genossenschaft hatten reichlich Grund zum Feiern. Sie begingen gleichzeitig das 40. Jubiläum ihres Unternehmens, das nicht nur rund um Mittenwalde die Felder bewirtschaftet und mit seinen Erzeugnisse – von Milch über Gemüse bis hin zu Fleisch, Kartoffeln und Getreide – weit über die Ortsgrenze hinaus bekannt ist. Auf dem Festgelände drehte sich alles um die Knolle. Bei Verkostungen konnten die Gäste die Vorzüge von sieben Sorten genießen und die Unterschiede herausschmecken. „Ich habe bisher kaum eins dieser Feste verpasst, koste gerne immer wieder mal was Neues“, sagte Silke Burisch. So erfuhr auch Sohn Bruno, dass die Unterteilung der Kartoffeln mit der Stärkemenge zusammenhängt. Festkochende Sorten, die sich wegen des geringsten Stärkegehalts für Brat- und Pellkartoffeln sowie Kartoffelsalate eignen würden, wären in Deutschland am beliebtesten, so die Erklärungen.

Gute Kartoffelernte in diesem Jahr

„Die Kartoffelernte fällt in diesem Jahr bei uns recht gut aus, wir rechnen mit bis zu 400 Doppelzentnern pro Hektar. Das ist eine gute Speiseware“, sagt Brinkmann zur Kartoffelqualität. Kopfzerbrechen bereitet den Genossenschaftsmitgliedern vielmehr die schlechte Preissituation bei der Milch. Auch das war Thema bei der Feier. Die Fröhlichkeit auf dem Festgelände konnte dies nicht dämpfen.
Die Butterfrauen aus dem Ragower Heimatverein ließen sich nicht nur über die Schulter schauen, sondern sie ermunterten die Besucher zu Butter-Versuchen im Holzfass. „Nach etwa 20 Minuten ist die Butter fertig. Es entstehen Butter und Buttermilch“, so Christa Krüger. Das frische Produkt landete auf unzähligen Butterstullen mit Schnittlauch.

Die Gäste genossen im strahlenden Sonnenschein aber ebenso die Unterhaltungsprogramme auf Bühne und Festgelände. Von der Mittagshitze ließen sich die Gardemädchen aus dem Mittenwalder Karnevalsverein nicht beeindrucken und zeigten in ihren schmucken Kostümen einen Ausschnitt aus ihrem letzten Saisonprogramm. „Wir sind gerne heute dabei und bereichern das Fest. Schließlich ist die Mag unser Hauptsponsor“, sagte Trainerin Melina Schönberg.

Von Uta Schmidt

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