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Dahme-Spreewald Kaum Parkplätze, keine Brücke
Lokales Dahme-Spreewald Kaum Parkplätze, keine Brücke
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00:18 29.06.2017
Die Deutsche Bahn plant die Sanierung des Tunnel am Zeuthener S-Bahnhof – allerdings ohne Behelfsübergang für Fußgänger. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Zeuthen

Mehr Parkmöglichkeiten am S-Bahnhof Zeuthen und der Bau einer Fußgängerbrücke – das wünschen sich Zeuthener Bürger in einer MAZ-Umfrage. Die vorhandenen Parkplätze reichten nicht aus. Während der anstehenden Sanierung des Fußgängertunnels am S-Bahnhof sollte außerdem zum Übergang eine Behelfsbrücke für Fußgänger über der Trasse errichtet werden, damit auch ältere Menschen ohne Probleme auf die andere Seite gelangen könnten. Dafür hatten sich Feuerwehr, Anwohner und Gewerbetreibende mit Geschäften rings um den Bahnhof ausgesprochen. Letztere befürchten, die Baumaßnahme könnte zu einem Einbruch der Kundenanzahl und empfindlichen Umsatzeinbußen führen. Mitarbeiter der freiwilligen Feuerwehr hingegen sehen die Einsatzbereitschaft ihres Löschzugs gefährdet, wenn Kammeraden nicht mehr den Tunnel benutzen können, um zum Feuerwehrgerätehaus zu gelangen. Das Gefahrenpotenzial an der Schrankenanlage Forstweg erhöhe sich, da sich dort nur ein einseitig gesicherter Gehweg befindet.

Neue Flächen erst nach Abschluss der Tunnelsanierung

„Es gibt Park-und-Ride-Parkplätze auf beiden Seiten des Bahnhofs – am Forstweg und gegenüber der Feuerwehr“, sagte Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). Zudem wird es künftig hinter dem Bürgerhaus einen weiteren Parkplatz geben“, sagte sie. Geplant sind auf einem 150 Meter langen Streifen 43 Pkw-Stellplätze und vier Behindertenparkplätze. „Dafür werden wir demnächst die Bauleistungen ausschreiben“, sagte Burgschweiger. Die Bürgermeisterin stellt in Aussicht, auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Bahnhof zu verbessern. „Wir sollten zusätzliche Flächen bereitstellen. Denn viele Leute fahren mit dem Fahrrad zum Bahnhof und weiter mit der Bahn zur Arbeit“, sagte sie. Vor dem Ende der Sanierung des S-Bahntunnels durch die Bahn im Herbst 2019 könne mit dem Bau des Parkplatzes aber wegen der Baustelle vor Ort nicht begonnen werden. „Das muss danach organisiert werden“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Im Frühjahr 2018 soll die Maßnahme der Bahn beginnen.

Der Bau einer Behelfsbrücke während der Tunnelsanierung wurde von der Bahn abgelehnt. Die Gemeinde hatte auf Wunsch von Feuerwehr, Anwohnern und Gewerbetreibenden zuvor das Unternehmen um Stellungnahme gebeten. „Die Behelfsbrücke ist weder Bestandteil der Planungsgenehmigung noch steht das zur Errichtung der Brücke notwendige Budget zur Verfügung“, heißt es in einem Schreiben der Bahn an das Rathaus. Auch der Neubau eines Geh- und Radwegs auf der Südseite des Bahnübergang sei nicht notwendig. Denn Übergang und zugehörige Sicherungsanlagen entsprächen den Bestimmungen. Die Kosten müsste die Gemeinde tragen. Auch liege keine Verkehrszählung über das Aufkommen von Fußgängern und Radfahrern am Bahnhof seitens der Gemeinde vor, ebenso keine entsprechende Planung.

Von Oliver Becker

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