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Dahme-Spreewald Kein Eintritt, aber Tribut
Lokales Dahme-Spreewald Kein Eintritt, aber Tribut
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00:16 30.05.2017
Stadt-Chefin Maja Buße. Quelle: Müller
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Mittenwalde

Der Mittenwalder Ortsteil Schenkendorf-Krummensee feiert gemeinsam mit der Stadt Mittenwalde und ihren Ortsteilen an diesem Wochenende Stadtfest sowie 700 Jahre Schenkendorf-Krummensee. ie Feierlichkeiten gehen über drei Tage. Einer der Höhepunkte ist der Festumzug am Samstag um 11 Uhr durch den Ort.

Unstimmigkeiten gibt es jedoch zwischen der Stadt Mittenwalde, dem Ortsbeirat Schenkendorf-Krummensee und dem Veranstalter, Showteam Roth aus Döttesfeld. Hintergrund ist die Frage, ob die Besucher für das Fest beziehungsweise einzelne Veranstaltungen Eintritt bezahlen müssen oder nicht. Während auf der Internetseite der Stadt Mittenwalde vermerkt ist, dass der Eintritt für alle frei ist, so verlangen die Veranstalter für einige Höhepunkte im Festprogramm einen „Tribut“ von drei Euro pro Person.

Mehrkosten durch Festplatz-Verlagerung

Mike Roth erklärt dies mit der Veränderung des ursprünglich vorgesehenen Festplatzes. „Der wurde auf Wunsch der Stadt verlegt“, sagte er und sprach gar von einem „Nervenkrieg“. Diese Veränderung habe enorme Mehrkosten verursacht, weil der Anschluss der benötigten Medien nunmehr wesentlich komplizierter sei. Er beklagte zudem, dass die Stadt Mittenwalde lediglich ihr Stadtfest reklamiert habe, das am Sonnabend stattfinde, anstatt das ganze Fest gemeinsam mit dem Ortsteil Schenkendorf-Krummensee zu bewerben.

Bürgermeisterin empört

Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) ist empört über diese Aussagen und darüber, dass der Veranstalter – anders als vereinbart – nun zu einzelnen Programmpunkten einen extra Eintritt verlangt. Konkret geht es hier um drei Veranstaltungen innerhalb des dreitägigen Festes, das bereits am Freitagabend mit einer Festveranstaltung begann. „Auf dem vom Veranstalter vorgeschlagenem Platz gab es keinen Trinkwasseranschluss“, erläutert die Bürgermeisterin. Das sei für eine derartige Veranstaltung nicht tragbar. Sie sprach von einem Fehler, der dem Veranstalter und auch der Stadt – zunächst – unterlaufen sei. Dennoch sei ihrer Meinung nach nicht zu vertreten, das nun als Grund zu nutzen, um durch die Hintertür doch Eintritt von den Besuchern des Festes zu verlangen. Sie behält sich gar rechtliche Schritte vor, falls der Veranstalter dabei bleibt, für die drei Programmpunkte Eintritt zu verlangen.

Bei Überschuss Spende angekündigt

Konkret geht es um den Auftritt der Veytaler Ritterschaft am Samstag und Sonntag sowie die Feuershow bei der „Nacht der Vampire“ am Samstagabend. Mike Roth lässt indes keinen Zweifel aufkommen, dass er für die genannten Höhepunkte im Programm Eintritt verlangen wird. „Wir müssen die Kosten irgendwie decken“, erklärte er. Gleichzeitig kündigte er aber an, sollte es einen Überschuss geben, diesen an eine soziale Einrichtung zu spenden. Man wolle sich nicht bereichern.

Von Andrea Müller

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