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Keine Zeit für Freude

Bürgermeisterwahl in Eichwalde Keine Zeit für Freude

Jörg Jenoch ist der neue Bürgermeister von Eichwalde. Zeit zur Freude blieb dem Lehrer im jedoch kaum. Er musste Montag schon wieder vor seinen Schülern stehen. Dass er auch in einer Schule die höchste Prozentzahl – im Vergleich zu den anderen Wahllokalen – erreichte, mag Zufall sein. Ob ein guter Lehrer auch ein guter Bürgermeister ist, wird sich ab Februar zeigen.

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Jörg Jenoch (WIE).

Quelle: F. Mohr

Eichwalde. Wahlsieger Jörg Jenoch (Wählerinitiative Eichwalde) konnte sich nach der Wahl zum neuen Eichwalder Bürgermeister nicht ganz der Freude hingeben. Er musste am Montag schon wieder in der Schule stehen und arbeiten. Jenoch ist Lehrer im zweiten Bildungsweg. Und in der Schule – und zwar im Wahllokal in der Humboldt-Grundschule – erreichte er im Vergleich zu den anderen Wahllokalen auch sein bestes Ergebnis mit 60,8 Prozent der Stimmen. Am gleichen Ort – nur im anderen Wahllokal – stand auch sein schlechtestes Resultat zu Buche mit 49,3 Prozent Stimmanteil. Hier hatte ihn sein Kontrahent Christian Könning (SPD) mit 50,7 Prozent knapp geschlagen. Seinem Schulleiter hatte Jenoch den Wahlsieg am Montagmittag noch nicht mitgeteilt: „Er wird es wohl auch so wissen“, mutmaßte er. Sein Arbeitgeber müsse nun anders planen, denn ab Februar wird Jenoch Bürgermeister in Eichwalde sein. Das erste Schulhalbjahr will der künftige Chef im Eichwalder Rathaus aber noch vernünftig zu Ende bringen – gemeinsam mit den Schülern.

Enttäuschung über Posts im Internet

Der Wahlkampf in Eichwalde verlief – im Vergleich zu den anderen Wahl-Kommunen – friedlich. Allerdings beklagt der Wahlsieger doch, dass Teile der SPD über Facebook und andere Social-Media-Plattformen Beleidigungen und Unterstellungen verbreitet hätten. „Das war nicht schön und das werde ich den Betroffenen noch persönlich sagen“, kündigte Jenoch an.

Sozialdemokraten konnten nicht überzeugen

Könnings Wahl-Schlappe ordnet sich ein in die Gesamt-Niederlage der SPD bundesweit. Die Sozialdemokraten konnten nicht überzeugen. Das musste wohl vor Ort auch Könning „ausbaden“. Alle etablierten Parteien hatten Einbußen. Lokal punkteten dagegen Wählergemeinschaften.

Von Andrea Müller

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