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Keramik-Schau bei „TonArt“

Mittenwalde Keramik-Schau bei „TonArt“

Die beiden Mittenwalder Keramikerinnen Katrin Geislberger und Katrin Ruden veranstalteten am Wochenende ihren eigenen Tag der offenen Töpferei. An die 400 Besucher kamen in den reichlich dekorierten Garten der Töpferei „TonArt“. Dabei konnten sie mit den Töpferinnen auch über ihr Handwerk sprechen.

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Tag der offenen Töpferei: Katrin Geislberger (links) und Katrin Ruden stellten am Samstag ihr Handwerk vor.

Quelle: Fotos: uta schmidt (2)

Mittenwalde. Alljährlich im März lädt die Töpferinnung zum bundesweiten Tag der offenen Töpfereien ein. Nach mehrmaliger Beteiligung stand für die Keramikerinnen Katrin Geislberger aus Mittenwalde und Katrin Ruden aus Schöneiche fest: Wir veranstalten unseren eigenen Tag der offenen Töpferei im September. Am Samstag kamen an die 400 Gäste in das grüne Reich der Töpferei „TonArt“ – zum Schauen, Plaudern, Kaufen und Genießen. Helferinnen aus Töpferkursen stellten ihre Werke vor.

Zwischen üppigen Pflanzen sowie bunten Ständen mit Geschirr, fantasievollen Dekorationen, Figuren und Gartenschmuck fanden die Besucher nicht nur Nützliches und Schönes, sondern auch eine Menge Gesprächspartner. „Wir wohnen in der Nachbarschaft, waren schon im vergangenen Jahr hier und finden das Angebot großartig“, meinte Jutta Gärtner, die es sich mit Ehemann Sepp in einem Gartenstuhl bequem gemacht hatte.

Praktische und schöne Töpfereien

Eine Vogelampel und eine Blumengießkanne aus der Töpferei würden bereits ihren Garten schmücken. Dietmar Sorge fand nur durch Zufall den Weg in die Ruppinstraße. „Ich war heute geschäftlich in Mittenwalde unterwegs und las die Einladung. Eine neue Teetasse kann ich gut gebrauchen“, sagte der Nunsdorfer und durchforstete das Keramikangebot unter blühenden Büschen. Anne Hampe war aus Neu-Zittau gekommen und freute sich ebenso über neue Tassen. „Das sind schöne, haltbare und vor allem einzigartige Stücke, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.“

Während Katrin Ruden als gelernte Töpferin in ihrer Werkstatt „Der Tontopf“ in Schöneiche traditionell nützlich-schöne Dinge auf der Töpferscheibe herstellt, fertigt Katrin Geislberger gern Figuren für Heim und Garten: Gartenwächter, Kürbisse aus Ton mit putzigen Gesichtern, Handtaschen aus Keramik, die als Pflanzgefäße unverwechselbare Akzente setzen, oder Tierfiguren, die verschmitzt aus Beeten hervorschauen.

Keramik braucht Zeit

Auch die verschiedenen Möglichkeiten, sich selbst in diesem kreativen Handwerk zu erproben, stießen auf großes Interesse. In Kursen der Töpferei „TonArt“ können Kinder und Erwachsene die Grundlagen des alten Handwerks erlernen. Dabei ist eine Menge Geduld nötig. „Die Gefäße und Figuren müssen vor dem Gebrauch zweimal gebrannt werden. Und der Ton muss lange trocknen, umso haltbarer ist später die Keramik. Alles braucht viel Zeit, etwa vier Wochen“, erklärt Katrin Ruden.

Wie viel Spaß das machen kann, berichtete Rosi Seebold aus Ragow, die ihre Stücke präsentierte. „Ich fertigte nur Dinge an, die ich auch benutze. Ich möchte dieses Hobby nicht mehr missen.“

Von Uta Schmidt

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