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„Kichererbsen“ in neuem Domizil

Tagesmütter beziehen ehemalige Kita in Zeesen „Kichererbsen“ in neuem Domizil

Die Tagesmütter Diana Schreiner und Doreen Wehnert sind mit ihrer Kindertagespflege aus Deutsch Wusterhausen nach Zeesen gezogen – in die ehemaligen Räume der Kita „Spatzennest“. Dort haben die zehn Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren viel Platz zum Spielen und Toben.

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Diana Schreiner (l.) und Doreen Wehnert (2. v. l.) freuen sich mit den Kindern über das Geschenk von Elke Krauledat (r.).

Quelle: Gerlinde Irmscher

Zeesen. Es ist wieder zu hören , das Kinderlachen in der Puschkinstraße 16 in Zeesen. Nachdem die Kita „Spatzennest“ in ihr neues Domizil gezogen war (die MAZ berichtete), überlegte man in der Stadt, wie der ehemalige Erweiterungsbau der Kita zukünftig genutzt werden soll. Nun sind dort im Erdgeschoss die „Kichererbsen“ – eine Kindertagespflege – eingezogen. Die Tagesmütter Doreen Wehnert und Diana Schreiner betreuen zehn Kinder im Alter von drei Monaten bis zu drei Jahren. Ebenfalls im Erdgeschoss bezog Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay (Wir für KW) seine neuen Büroträume. Im Obergeschoss kann bei Bedarf ein Teil des Hortes, der sich auf dem Grundschulgelände am See befindet, untergebracht werden.

Bevor die „Kichererbsen“ einziehen konnten, musste eine Nutzungsänderung beantragt werden, da das Gebäude bisher ausschließlich als Kindergarten genutzt wurde. Auch ein neues Brandschutzkonzept wurde erstellt. Im Sanitärbereich der Tagespflege wurden neue WCs eingebaut und die Waschbecken tiefer gesetzt, damit auch die ganz Kleinen sich allein die Hände waschen können. Der Spielplatz wurde durch einen Zaun getrennt, für die Hortkinder stehen der Verkehrsgarten und ein Spielgerüst zur Verfügung und die Tageskinder können sich nun ungestört auf den Schaukeltieren tummeln und in dem großen Sandkasten buddeln. Rund 18 000 Euro hat die Stadt investiert, damit das Haus den neuen Anforderungen entspricht.

„Als uns die Stadt das Angebot machte, nach Zeesen zu ziehen, haben wir sofort zugeschlagen“, sagt Doreen Wehnert. Die Kinder hätten dort viel mehr Bewegungsfreiheit. „In Deutsch Wusterhausen hatten wir 80 Quadratmeter, hier sind es 150 und dazu noch der 400 Quadratmeter große Garten“, sagt sich Diana Schreiner.

Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und Jörn Perlick, 1. Beigeordneter, besuchten in dieser Woche die „Kichererbsen“ und konnten sich davon überzeugen, dass sich die Kleinen in der neuen Umgebung wohl fühlen. Auch die Leiterin der Kita „Klein und Groß“, Elke Krauledat, kam zu Besuch. Sie brachte einen Sack voller Holzfarbwürfel mit. Die Jungen und Mädchen probierten gleich aus, was man damit alles machen kann. Die Tagesmütter verbindet eine Kooperation mit der Kita „Klein und Groß“ und ein Teil der Kinder geht auch später in diese Einrichtung.

Von Gerlinde Irmscher

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