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Kinderangeln am Ufer der Dahme

Dolgenbrodt Kinderangeln am Ufer der Dahme

Bereits zum siebten Mal lud der Anglerverein Dolgenbrodt zum Kinderangeln ans Ufer der Dahme. Auch viele Familien aus Berlin nutzten diese Gelegenheit, um sich einmal selbst an der Angelrute zu versuchen.

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Bastian Domröse und die Kinder hatten ihren Spaß.

Quelle: Schmidt

Dolgenbrodt. Die elfjährige Eva blickte noch etwas skeptisch auf die große Angelrute, mit der sie zum allerersten Mal in ihrem Leben Fische fangen wollte. „Ich bin mit meiner Freundin Katharina hier und möchte das Angeln einfach nur mal ausprobieren“, sagte das Mädchen aus Berlin. Nach einer Stunde schwammen drei kleine Brassen in ihrem Angeleimer. Für einen Preis reichte dieser Fang aber noch nicht.

Kinderangeln, ein Spaß für die ganze Familie

Über 20 Kinder im Alter zwischen vier und 16 Jahren folgten am Sonnabend der Einladung des Anglerverein Dolgenbrodt zum traditionellen Kinderangeln ans Dahmeufer. „Das ist eine gute Beteiligung, nicht zu viel und nicht zu wenig Kinder. Wir bilden zwei Altersgruppen, damit die Vergleichbarkeit fair bleibt“, sagte Vereinsvorsitzender Rainer Zickert. Zwar gehe es beim Kinderangeln in erster Linie um den Spaß für die ganze Familie, aber Preise und Pokale müssten eben auch sein. Gewertet wurden nach zwei Stunden das Gesamtgewicht und die Anzahl der geangelten Fische.

Kinder erfahren vieles über das Thema Hegefischen

Dabei lernten die Kinder nicht nur den Umgang mit Rute und Köder, sondern gleich noch eine Menge über den Sinn und Zweck des Hegefischens in der Dahme, das dazu dient, den Weißfischbestand zu reduzieren.

Jugendgruppe hat inzwischen 15 Mitglieder

70 Vereinsmitglieder kümmerten sich um die Betreuung des Nachwuchses. Darunter auch Daniel Frohnert. „Ich bin selbst erst seit 18 Monaten Mitglied im Anglerverein und habe viel Freude an diesem Hobby“, sagte der Dolgenbrodter. Das wolle er nun auch den Kindern vermitteln. „Das Kinderangeln haben wir vor sieben Jahren ins Leben gerufen, weil wir eine Jugendgruppe im Verein aufbauen wollten. Die hat inzwischen 15 Mitglieder. Die Aktion führen wir aber weiter“, sagte Jugendwart Herbert Krüger.

Angeln ist weit weg von der digitalen Welt

Ihren Spaß am Wasser hatte auch Silke Schäfer aus Berlin: „Es kann Kindern nicht schaden, wenn sie wissen, wie Fische geangelt werden. Das ist eine uralte, bodenständige Beschäftigung in der freien Natur und vor allem einmal weit weg von digitalen Spielen“, sagte sie. Außerdem lobte sie den liebevollen und geduldigen Umgang der Dolgenbrodter Angelfreunde mit den Kindern.

Luca traute sich nicht den Fisch richtig anzufassen

Den Samstagnachmittag an der frischen Luft genoss ebenso Familie Domröse, die in Dolgenbrodt ein Wochenendhaus bewohnt. Vater Bastian zeigte seinen fünf und vier Jahre alten Kindern Marc und Romy, wie man eine Angel richtig ins Wasser hält. Der sechsjährige Luca war aus Königs Wusterhausen mit seiner Oma Sylvia Köckeritz gekommen, um von den Anglern noch ein paar Tipps zu erfahren. Zum Beispiel, wie man die schleimigen Wasserbewohner richtig anfassen kann. In die Vorbereitung und Durchführung des Kinderangelns steckten die Vereinsmitglieder wieder eine Menge Mühe. Sie bauten Pavillons, Grill und Getränkestände am Dahmeufer auf und sorgen für das leibliche Wohl der kleinen Petrijünger und ihrer Familien.

Von Uta Schmidt

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