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Dahme-Spreewald „Kinderdorf“ feiert 25. Geburtstag
Lokales Dahme-Spreewald „Kinderdorf“ feiert 25. Geburtstag
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05:23 18.09.2017
Zum Auftakt des Festes stimmten die Erzieherinnen am Samstagnachmittag in Kostümen und mit Fahnen auf den 25. Geburtstag der Kita „Kinderdorf“ in Bestensee ein. Quelle: Heidrun Voigt
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Bestensee

Das war ein Jubel und Trubel am Samstagnachmittag im „Kinderdorf“ in Bestensee. Alle waren in bester Feierlaune, denn die Kindereinrichtung beging ihren 25. Geburtstag. Ein großes Banner kündigte über dem Eingang das Motto des Festes an: „Wir reisen um die Welt“. Und die Erzieherinnen und Erzieher hatten sich allerhand Vergnügliches einfallen lassen, damit es eine spannende und unvergessliche Reise werden würde.

Einen ersten Eindruck bekamen die Gäste schon bei der Begrüßung. Die knapp sechzig Erzieherinnen aus Kita und Hort hatten sich den Erdteilen gemäß gekleidet, schwangen Fahnen aus aller Welt und zwei Erzieherinnen steckten in einem symbolischen Boot, mit dem es auf dem Kita-Gelände auf große Fahrt ging.

Eine Reise um die Welt

In Mexiko gab es einen Slalom durch die Wüste um Kakteen – nicht so einfach, denn die Füße steckten in Schuhkartons. In Afrika konnten die Mädchen und Jungen Tiermasken basteln. In Asien mit einem Bogen auf Drachen schießen oder sich im Karate ausprobieren. Neben der Tombola lag Australien. Dort war Sackhüpfen angesagt. Daneben kam Russland. Bei russischer Volksmusik konnten die kleinen und großen Besucher Pelmeni, Kolechki und russische Bonbons probieren, eine Matrjoschka bewundern und erfahren, was ein Samowar ist. „Wir haben eine russischstämmige Mutti gebeten, uns zu helfen. Sie hat uns die Dekoration und Musik zur Verfügung gestellt und auch Tipps fürs Essen gegeben“, sagte Erzieher Ralf Kura und wies auf seine Schapka.

Alexandra Henk war für die deutsche Disziplin Gummistiefel-Weitwerfen zuständig. Die junge Erzieherin, ganz in Rot-Weiß, trug auch rote Gummistiefel mit weißen Punkten. Die Kleinen versuchten mit Vergnügen, die bunten Kinderstiefelchen in eine Tonne zu werfen. Liya war eine von ihnen. Es klappte nicht so super, aber getreu der olympischen Idee „Dabeisein ist alles“, durfte sie sich auch einen Preis aussuchen.

Vielseitiges Angebot

Hortnerin Corinna Stahn bot Produkte aus dem Spreewald zum Kosten an. Auch Gurken-Zielwurf oder einen Apfel mit Mund und Zähnen aus einer Wasserschüssel zu fischen, konnten die Kinder im „Spreewald“ erlernen. Ingrid Walter probierte bei der Hortnerin Quark mit Leinöl. Sie sagte: „Das Angebot für Kinder hier ist sehr vielseitig. Wir Großeltern können staunen, was die Enkel so alles draufhaben.“ Die Königs Wusterhausenerin hat zwei Enkelsöhne in der Kita und erzählte, dass sie beim Programm, das die Kinder gestalteten, einfach mit den Füßen mitwippen musste. Die Kinder konnten aber nicht nur in den Erdteilen vorbeischauen, sondern auch auf Ponys reiten und mit einem Feuerwehrauto mitfahren.

„Im Oktober 1992 wurde unsere Kita eröffnet. Sie steht quasi auf den Grundmauern des Kinderferienlagers der Handwerkskammer Berlin, das hier vorher war“, sagte Ilona Heiland. Sie hat die Einrichtung mit aufgebaut und leitet sie seit Beginn. Mehr als 300 Kinder werden betreut. „Krippen- und Kita-Kinder hatten wir hier kontinuierlich, zeitweise waren Hortkinder hinzugekommen“, so die Leiterin. Bis zum vergangenen Jahr war sie auch für den Hort zuständig gewesen. Jetzt gibt es aufgrund der steigenden Kinderzahlen eine Hortleiterin.

Wieder mehr Kinder

Auf die Kinderzahlen ging auch Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf in seiner Begrüßung ein. „Die Anzahl der Kinder wächst und das Kinderdorf ist geringfügig überfüllt, aber die Gemeindevertreter haben sich für eine neue Einrichtung entschieden. Mit einer Platzkapazität von 180 Kindern wird sie noch dieses Jahr eröffnet“, sagte der Bürgermeister.

Von Heidrun Voigt

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