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Kita-Neubau für Zernsdorf beschlossen

Königs Wusterhausen Kita-Neubau für Zernsdorf beschlossen

Die Stadt Königs Wusterhausen sucht einen Investor und Betreiber für eine neue Kindertagesstätte im Ortsteil Zernsdorf. Die Kita mit 140 Plätzen soll in der Undinestraße im neuen Wohngebiet Königsufer gebaut werden. In einem Bekundungsverfahren hatten sich zuvor schon etliche Interessenten gemeldet.

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Im neuen Wohngebiet Königsufer in Zersndorf wird eine Kita mit 140 Plätzen gebaut.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. In der Undinestraße im Ortsteil Zersndorf soll eine Kindertagesstätte mit 140 Plätzen gebaut werden. Das hat der Königs Wusterhausener Stadtrat einstimmig beschlossen, es gab zwei Enthaltungen. Die Stadt sucht nun einen Investor und Betreiber für die Kita.

Neubau soll so schnell wie möglich entstehen

Die zuständige Fachbereichsleiterin Bianca Luban sagte, in dem nun beginnenden Verfahren könnten sich Bewerber melden. „Beim Bekundungsverfahren gab es etliche Interessenten.“ Anlass für den Neubau seien die Prognosen für die Entwicklung der Kinderzahlen in Königs Wusterhauen sowie der Bedarfsplan des Landkreises. Das betreffende Grundstück befindet sich im Besitz der Stadt. Der Neubau soll so schnell wie möglich verwirklicht werden. Aus diesem Grund habe die Stadt auf eine eigene Ausschreibung verzichtet, weil die Umsetzung so viel länger dauern würde. Die erwarteten Gesamtkosten sind noch nicht bekannt. Der 3700-Einwohner-Ort hat bisher eine Kita, die Zernsdorfer Rübchen.

SVV-Beschlüsse zu Stadtentwicklung und Schulbezirken

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, Insek, ist fortgeschrieben worden, Ergebnisse von Diskussionen mit Einwohnern flossen ein. Die SVV beschloss das einstimmig. Das Dokument ist im Rathaus erhältlich.

Die Schulbezirke für Grundschulen verändern sich, die Satzung ist im Stadtrat beschlossen worden. Sie steht ab 18. Oktober auf der Internetseite der Stadt.

Für den Seniorenbeirat ist Christine Dittrich neue sachkundige Einwohnerin im Ordnungsausschuss der SVV.

An dem Verfahren zum Kita-Bau gab es Kritik von Zernsdorfer Stadtverordneten. Manfred Jauert (Linke) kritisierte, dass der Ortsbeirat nicht angehört worden sei. Raimund Tomczak (FDP) äußerte ebenfalls sein Unverständnis. „Wir sind bei vielen Dingen unter Zeitdruck. Das kann kein Grund sein, die Gremien nicht zu befragen.“ Priska Wollein kritisierte, dass Qualität, Leistung, zukünftige Kosten und die Bezahlung des Personals nicht bewertet würden. „Ich habe Bedenken, dass bei einem freien Träger die Stadt keinen Zugriff auf diese Merkmale hat.“ Luban verteidigte das Vorgehen, der Ortsbeirat werde noch beteiligt. Zuspruch kam von CDU-Fraktionschef Peter Dreher. „Ich begrüße, dass man diesen Weg beschreitet. Wenn es schneller geht und zu einem vertretbaren Preis, sollten wir das machen.“

Neuer Anlauf für Kablower Dorfgemeinschaftshaus

Ebenfalls einstimmig beschlossen worden ist die erneute Ausschreibung für den Ersatzneubau des Dorfgemeinschaftshauses Kablow in der Dorfaue, verbunden mit einer Bewilligung von Mehrausgaben von 315 000 Euro. Der Neubau wird nun insgesamt knapp 1,6 Millionen Euro kosten. Die erste Ausschreibung war zurückgezogen worden, weil die Angebote teils um

Kablows Ortsvorsteher und CDU-Stadtverordneter Martin Meinert dankte der Stadt für die Bemühungen um den Dorfhaus-Neubau

Kablows Ortsvorsteher und CDU-Stadtverordneter Martin Meinert dankte der Stadt für die Bemühungen um den Dorfhaus-Neubau.

Quelle: Privat

260 Prozent über den Vorgaben lagen, wie Fachbereichsleiterin Michaela Wiezorek sagte. Der alte Kostenrahmen sei wegen der Preissteigerungen aber absehbar nicht zu halten. SPD-Fraktionschef Ludwig Scheetz lobte, dass die höheren Kosten vorab zum Beschluss vorgelegt wurden, nicht wie bisher oft üblich im Nachhinein. Kablows Ortsvorsteher und CDU-Stadtverordneter Martin Meinert bedankte sich bei der Stadt. „Wir wollen das Haus schon seit 2009 bauen. Wir haben ein reges Dorfleben, brauchen es dringend.“

Sieben Monate für eine Baugenehmigung

Für Erstaunen sorgte, dass die Baugenehmigung sieben Monate lang beim Kreis bearbeitet wurde. Raimund Tomczak erkundigte sich danach. Michaela Wiezorek begründete das mit Engpässen beim Personal im Bauordnungsamt. „Die Kollegen sind überlastet, ich möchte nicht schlecht über sie reden.“ An die Kreistagsabgeordneten in der SVV gerichtet, fügte sie hinzu: „Sorgen Sie bitte dafür, dass der Bereich personell besser ausgestattet wird.“

Von Frank Pawlowski

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