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Dahme-Spreewald Kita-Neubau in Pätz mausert sich
Lokales Dahme-Spreewald Kita-Neubau in Pätz mausert sich
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05:33 22.09.2017
Die neue Kita in Pätz hat sich gemausert. Aus einem anscheinend grauen Betonklotz wurde ein freundlicher Neubau. Quelle: Andrea Müller
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Pätz

Ganz stimmt die Prognose von Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) nicht. Er war im Sommer noch davon ausgegangen, dass schon ab September Kinder aus Pätz und Bestensee die neue Kita besuchen können. Nun wird es wohl einen Monat später.

Fortschritte unübersehbar

Doch die Fortschritte am Bau sind unübersehbar. Aus dem dunklen Betonklotz ist ein weiß-grüner Neubau geworden, der ins Auge fällt, wenn man an der Hauptstraße entlang fährt. Manchmal halten sogar Autos, deren Insassen einen kurzen Moment das Bauwerk genauer anschauen wollen. Die großen Fenster sind eingebaut. Innen funktioniert bereits die Fußbodenheizung. Die Maler und Fliesenleger sind am Wirbeln. Jede Minute wird genutzt, um das Großvorhaben voran zu bringen.

Auch von hinten schön: Auf der Baustelle geht es jeden Tag voran. Die Kita soll so schnell wie möglich für die Kinder im Ort fertig werden. Quelle: Andrea Müller

Die Gemeinde nimmt dafür rund 3,4 Millionen Euro in die Hand. Allerdings hatte der Bau auch immer wieder für Aufregung in der Gemeindevertretung gesorgt, weil Quasdorf ohne das „Ok“ seiner Abgeordneten den Kita-Neubau auf den Weg gebracht hatte. Dafür war er mehrfach schwer kritisiert worden – insbesondere von den beiden anderen Kandidaten für das Bürgermeisteramt, Jürgen Ostländer (Plan Bestensee) und Thomas Irmer (SPD). Beide hatten aber letztendlich im Nachhinein für das Projekt und das dafür nötige Geld gestimmt und damit den Alleingang des Bürgermeisters „geheilt“, wie es in der Amtssprache heißt. Auch wegen des noch immer nicht genehmigten Haushalts gab es diesbezüglich Probleme. Normalerweise dürfen in der Situation keine neuen Investitionen begonnen werden. Quasdorf hatte sich aber extra dafür eine Erlaubnis des Landrates Stephan Loge (SPD) besorgt. Bestensee braucht die Kita dringend. 179 Kinder sollen dort betreut werden. Die ursprüngliche Planung war wegen des hohen Bedarfs an Kita-Plätzen noch einmal aufgestockt worden. Allerdings werden nicht alle Kinder auf einmal einziehen, sondern nach und nach. Viele von den Mädchen und Jungen kommen aus anderen Einrichtungen im Ort, die überbelegt sind. Dabei sollen möglichst keine Gruppen auseinander gerissen werden. Der Umzug soll sanft vollzogen werden.

Dank für die Zuverlässigkeit

Bestensees Bürgermeister freut sich, dass der Bau mit Hilfe aller Beteiligten kontinuierlich voran kommt. „Ich danke allen für das hohe Maß an Zuverlässigkeit“, sagte Quasdorf.

Erst im Frühjahr war das Gelände für den Bau vorbereitet worden. Am 19. Mai wurden die ersten Betonplatten gegossen. Im Juli schauten sich Eltern zum ersten Mal die künftige Einrichtung für ihre Kinder an.

Von Andrea Müller

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