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Dahme-Spreewald Kita-Schnellbau soll noch schneller gehen
Lokales Dahme-Spreewald Kita-Schnellbau soll noch schneller gehen
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00:16 02.01.2018
In Königs Wusterhausen werden bald knapp 300 Kitaplätze fehlen. Der Neubau im Ortsteil Zernsdorf schafft 140 neue Plätze. Quelle: dpa
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Königs Wusterhausen

Zum Neubau einer Kindertagesstätte in der Undinestraße im Königs Wusterhausener Ortsteil Zernsdorf zeichnet sich eine Lösung ab, die Diskussion im Königs Wusterhausener Stadtrat geht aber weiter. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Sozialausschusses überraschte die Fraktion SPD/Wir für KW jetzt mit dem Vorschlag für einen Modulbau aus Holz mit mindestens 140 Plätzen.

Bürgermeister soll Holzbau-Variante zusätzlich prüfen

Diese Variante soll nun mit in die Prüfung aufgenommen werden, wie in der Sitzung am Donnerstag beschlossen wurde. Der Zernsdorfer Ortsbeirat hatte tags zuvor einstimmig einem Beschlussantrag von Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) zugestimmt, der eine Modulbau-Kita für 120 bis 140 Plätze vorsieht. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von vier Millionen Euro und einer Fertigstellung binnen 13 Monaten. Der SPD/Wir für KW-Antrag lag zu dem Zeitpunkt noch nicht vor.

SPD: Schneller und wirtschaftlicher

Im Ausschuss warb SPD-Stadtverordneter Tobias Schröter für den Holzbau. Er könne binnen zehn Monaten und damit noch im kommenden Jahr errichtet werden und sei mit 2,5 Millionen Euro deutlich günstiger. Die Variante ermögliche zudem eine naturnahe Pädagogik. Unstrittig war in den Ausschüssen eine Modulbauweise, im ersten Vorschlag der Verwaltung vor zwei Wochen war von Containern die Rede. Damals verhinderten SPD/Wir für KW, Linke und einige CDU-Stadtverordnete jedoch einen sofortigen Beschluss zum Neubau, schickten die Bürgermeister-Vorlage in die Ausschüsse.

Entscheidung am 8. Januar in der SVV

Allerdings wurden Zweifel laut, ob Holz der richtige Baustoff für die Einrichtung sei. Eine Entscheidung zum Kita-Bau soll in der Stadtrat-Sitzung am 8. Januar fallen, auf der zugleich über den Abwahlantrag des Bürgermeisters gegen seinen Stellvertreter Jörn Perlick (CDU) entschieden wird.

Von Frank Pawlowski

Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) wollte den Kita-Vertrag mit dem Kreis aufkündigen und neu über Kostenerstattungen verhandeln, die bisher nicht an die Stadt gezahlt werden. Doch der Stadtrat lehnte das mehrheitlich ab. Vor einer Kündigung hatten auch Tagesmütter gewarnt.

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