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Kita „Spielspaß“ bekommt neues Domizil

Königs Wusterhausen Kita „Spielspaß“ bekommt neues Domizil

Die Stadtverordneten in Königs Wusterhausen haben den Bau eines neuen Domizils für die Kita „Spielspaß“ beschlossen. Das Gebäude soll im Herbst 2019 bezugsfertig sein. Bis dahin wird die Einrichtung übergangsweise in einem Modulbau untergebracht.

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Die Awo-Kita Spielspaß in der Luxemburgstraße ist ein bauliches Wrack. Die Kinder sollen deshalb zunächst in einen Ersatzbau ziehen.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Jahrelang passierte nichts, jetzt soll es endlich schnell gehen. Für die Integrationskita „Spielspaß“ in der Rosa-Luxemburg-Straße in Königs Wusterhausen wird binnen eines Jahres ein Modulbau errichtet. Er soll in der Nachbarschaft des jetzigen Kita-Standortes entstehen und eine Übergangslösung für die 188 Kinder und ihre Erzieher sein. Das alte, marode Kitagebäude wird abgerissen, an derselben Stelle wird ein Neubau errichtet, in den die Spielspaß-Kinder im Oktober 2019 einziehen sollen. Das beschloss der Stadtrat am Montag einstimmig.

Altes Gebäude ist marode

Die alte Kita ist ein bauliches Wrack. Schimmel hat sich ausgebreitet, Abwasserleitungen sind marode, es stinkt, das Dach ist undicht. Die Stadt veranlasste Sofortmaßnahmen, schließt „nunmehr eine Kindeswohlgefährdung aus“, so die Verwaltung in der Vorlage für den Stadtrat. Doch wegen der „nicht abschließenden Risikobewertung“ sei von einer „potenziellen Gefahrensituation auszugehen.“ Damit die Kinder schnellstmöglich aus dem Altbau rauskommen, entschied sich die Stadt für den Bau der Fertighaus-Kita, die immerhin zusätzlich gut 7,3 Millionen kosten wird. Im März 2018 sollen die Kinder dort einziehen. „Ärgerlich, dass es so weit kommen musste“, kommentierte SPD-Fraktionschef Ludwig Scheetz. Für ihn ist es unerklärlich, dass die Neubaupläne nicht längst umgesetzt worden sind, seit fünf Jahren steht das Geld im Haushalt bereit. Der Modulbau soll nach 2019 als zusätzliche Kita oder als Ausweichquartier weiter genutzt werden, zum Beispiel während der Sanierung anderer Kindertagesstätten. Eine langfristige Nutzung als Schule oder Seniorenwohnheim ist aus Sicht der Verwaltung ebenfalls denkbar.

Weitere Millionen-Vorhaben beschlossen

Ebenfalls beschlossen wurden in der SVV zwei Millionen-Vorhaben in den Ortsteilen. In der Fasanenstraße 1-3 in Zeesen wird ein zentraler Schul- und Hortcampus errichtet. Das Gebäude in der Fasanenstraße 107, das jetzt noch die Grundschule beherbergt, wird zum Bürgerhaus umgebaut. Das jetzige Schulgebäude gegenüber wird zum Hort, daneben entsteht eine neue, dreizügige Grundschule. Knapp 11,3 Millionen Euro gibt die Stadt für das gesamte Vorhaben aus.

Ein weiterer Schulneubau entsteht in der Chausseestraße, Ecke Gussower Straße in Senzig. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Grundschule am Bullenberg“ wurde für das 1,6 Hektar große Grundstück beschlossen. Sie soll 2021 fertig sein und knapp 12 Millionen Euro kosten. Neben der alten Schule, in der nicht mehr genügend Platz ist, wurde schon ein Container für zwei Klassen aufgestellt, ein weiterer folgt zum neuen Schuljahr.

Außerdem beschlossen die Stadtpolitiker die Schaffung von zwei weiteren Stellen in der mobilen Jugendsozialarbeit. Träger können sich darum bewerben, die Stadt wählt die besten Konzepte aus.

Von Frank Pawlowski

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