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Dahme-Spreewald Kitapläne werden ausgelegt
Lokales Dahme-Spreewald Kitapläne werden ausgelegt
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13:47 14.12.2017
Die Wildauer SVV tagte am Dienstag. Im Podium sitzen Vorsitzende Angela Homuth (SPD) und der amtierende Bürgermeister Marc Anders (parteilos). Quelle: Frank Pawlowski
Wildau

Für den Neubau der Kita an der Freiheitstraße/Ecke Fliederweg in Wildau wird jetzt der Vorentwurf ausgelegt. Der Beschluss wurde am Dienstagabend im Wildauer Stadtrat gefasst. Allerdings machten die Stadtverordneten deutlich, dass sie auf dem Erhalt des Hasenwäldchens bestehen.

Appell an die Wildauer: Beteiligt euch!

Susanne Ziervogel (SPD) rief noch in der Sitzung dazu auf, sich zu den Plänen zu äußern. „Ich appelliere an die Wildauer, die das Hasenwäldchen lieben, sich zu beteiligen, damit die Stadtpolitiker hören, was das Volk möchte“, sagte sie. Thomas Wilde (Linke) äußerte Kritik an den vorliegenden Planungen, die „entgegen der Absprachen“ umfangreiche Baumfällungen vorsehen würden. Damit würde das Projekt aufs Spiel gesetzt, warnte er. Der amtierende Bürgermeister Marc Anders (parteilos) versicherte aber: „Das Wäldchen ist nicht in Gefahr, es soll nicht weg, sondern aufgewertet werden.“

Kritik, weil Stadt meistbietend ein Grundstück verkaufte

Für Diskussionen in der Sitzung sorgte der Verkauf eines kommunalen Grundstücks im Eichenring 26 in der Waldsiedlung. Eigenheime können dort gebaut werden. Die Stadt hatte dem Pächtern gekündigt und das Grundstück meistbietend für 181 000 Euro verkauft. Susanne Ziervogel hält das für zu hoch, sie äußerte die Sorge, die Stadt treibe damit die Grundstückspreise nach oben. „Das hat einen bitteren Beigeschmack.“ CDU-Fraktionschef Mark Scheiner forderte eine grundsätzliche Diskussion über den Umgang mit den knapp werdenden Wildauer Flächen. „Was machen wir für die Leute, die solche Preise nicht zahlen können“, fragte er. Marc Anders verteidigte den Verkauf. Der Erlös sei eine wichtige Einnahme für den Stadt.

Wildau investiert sechs Millionen Euro

Beschlossen wurde der Haushalt für 2018, der Investitionen in Höhe von sechs Millionen Euro vorsieht. Der Gehwegbau in der Waldsiedlung, die Grundschulerweiterung, das Bauprogramm für die Schertlingstraße und die Röntgenstraße, der Westkorso-Ausbau sowie der Ausbau der Landesstraße L401 gemeinsam mit dem Land gehören zu den großen Vorhaben. Insgesamt gibt Wildau nächstes Jahr 21 Millionen Euro aus.

Von Frank Pawlowski

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