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Dahme-Spreewald Klassik verjazzt auf dem „Historischen Friedhof“
Lokales Dahme-Spreewald Klassik verjazzt auf dem „Historischen Friedhof“
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00:26 29.03.2018
Jessyca Flemming an der Konzertharfe und Mykyta Sierow an der Oboe spielten sich in Zernsdorf in die Herzen der Besucher. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Zernsdorf

Die Kapelle auf dem „Historischen Friedhof“ in Zernsdorf war am Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Verein „Kultur und Begegnung in Zernsdorf“ hatte zum Konzert mit dem Duo Distensione eingeladen. Zu Gast waren Jessyca Flemming an der Konzertharfe und Mykyta Sierow an der Oboe. Sie hatten ihr Konzert unter das Motto „Klassik verjazzt – jetzt klassisch“ gestellt.

Ein Versprechen

„Ich verspreche Ihnen ein Konzert, das sie so noch nicht gehört haben“, begrüßte Flemming die Zuhörer. Und sie hatte nicht zu viel versprochen. Stücke unter anderem von Gershwin, Bach, Grieg, Händel und Smetana brachten sie zu Gehör. Nicht nur im Original, im Vergleich dazu ihre eigene „verjazzte“ Version. Gekonnt und witzig moderierten sie. Da konnte man nicht nur etwas über die Musik erfahren, sondern auch, dass die Konzertharfe 47 Saiten und sieben Pedale hat. Damit können die Töne verändert werden. Oder auch, dass die Oboe 23 Klappen hat, da haben die zehn Finger schon ganz schön zu tun.

Reichlich Applaus

Das Publikum dankte es den Musikern mit reichlich Applaus und erklatschte sich zwei Zugaben. Beim „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow und der „Habanera“ aus „Carmen“ war dann noch einmal klar zu hören, dass Konzertharfe und Oboe mehr als Orchesterinstrumente sein können.

„Eigentlich bin ich kein Fan von klassischer Musik“, sagte Richard Vogel. „Aber was ich heute hier gehört habe, war ganz toll“, so der Zernsdorfer. Er wünschte sich, dass es weitere Konzerte dieser Art geben möge. „Es war ein tolles Konzert, wobei mir persönlich die ,verjazzten’ Versionen oft besser gefallen haben“, sagt Reinhold Mach.

Die Besucher waren sich mit Christiane Weißfinger, Vorsitzende des Vereines einig, die sich mit den Worten bedankte: „Versprochen wurde uns ein doppelter Hörgenuss aber was wir erlebt haben, war höchster Hörgenuss“.

Von Gerlinde Irmscher

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